Hamburg (Deutschland)
Endlich mußte man sich mal keine Gedanken über das Gewicht des Gepäcks machen, da kein Flug anstand. Zudem war der Transfer zum Schiff mit eigenem Auto super entspannend. Das Auslaufen entlang der Elbe in die untergehende Sonne war ein Traum.



Seetag, auf dem Weg nach Norwegen
Bergen (Norwegen)
Die “regenreichste Großstadt Europas” haben wir sonnig und warm erlebt. Auf eigenen Faust sind wir losgezogen, haben zuerst den (enttäuschenden) Fischmarkt besucht und sind dann mit der Standseilbahn Fløibanen auf den Aussichtspunkt Floyen gefahren. Von dort hat man einen traumhaften Blick über Stadt und Umland. Zu Fuß sind wir wieder hinuntergewandert (Waldgebiet) um noch ein wenig die Stadt zu erkunden. Auf dem Rückweg haben wir uns das Weltkulturerbe “Hanseviertel Bryggen” näher angesehen.


Geiranger (Norwegen)
Die Fjorde an sich und besonders der Geiranger Fjord (Weltkulturerbe) sind ein Erlebnis. Man schippert dahin, rechts und links Berge, teilweise noch schneebedeckt und immer wieder Wasserfälle, die hinuterstürzen. Es ist ein atemberaubendes Panorama. Am Ende des Fjordes in Geiranger sind wir dann von Bord getendert und haben eine geführte Bustour zu den Aussichtspunkten der Umgebung gemacht. Zuerst auf den Dalsnibba, von 0 auf 1500 Höhenmeter, mit großartigem Ausblick, dann zur “Adlerkehre”, ebenfalls ein Aussichtspunkt mit Blick auf Fjord und Ort. Dieser Ausflug war (auch wegen des schönen Wetters) derjenige, mit dem spektakulärsten Ausblicken und den meisten Serpentinenkurven. Nachmittags konnte man sich dann noch wunderbar auf dem Schiff sonnen, diese letzte Gelegenheit wurde auch genutzt, da es anschließend nur noch nach Norden und somit ins Kühlere ging.


Thorshavn (Färöer Inseln)
Und wieder ein Weltkulturerbe, diese Mal die Halbinsel Tinganes mit ihren engen Gassen, zugleich der älteste Teil der Stadt. Thorshavn ist übersichtlich und kann gut zu Fuß erkundet werden. Wir sind dann noch an der Küste entlanggewandert und haben uns von der Felsküste und dem satten Grün der Wiesen und der Einsamkeit verzaubern lassen. Über allem hingen die Wolken, die man fast mit den Händen berühren konnte.

Akureyri (Island)
So weit nördlich waren wir noch nie, eigentlich wollten wir hier eine Fahrradtour machen, da das kleine Örtchen nicht sonderlich viel (eigentlich gar nichts) bietet. Dummerweise hat es in Strömen geregnet und eine Teilnahme wurde freigestellt. Wir haben uns dagegen entschieden, da unser Regenschutz nicht perfekt war. Wir sind dann aber zu Fuß los und nach einer Stunde hörte es auch auf zu regnen. Das Städtchen war aber tatsächlich langweilig und der nördlichste botanische Garten (abgesehen von der Aussicht auf die Bucht) war auch nicht der Hit.

Reykjavik (Island)
Im Gegensatz zu Akureyri wollten wir jetzt ordentlich was von der Stadt und Island sehen. Dazu hatte man 2 Tage Zeit. Am ersten Tag wurde Reykjavik auf eigenen Faust erkundet. Da das Schiff reichlich außerhalb liegt, muß man ordentlich laufen oder auf einen (kostenpflichtigen) Shuttlebus zurückgreifen. Wir sind gelaufen, anfangs natürlich zu einem Aussichtspunkt, Perlan. Dann sind wir weiter in die Innenstadt die längst nicht so spektakulär ist, wie andere Städte. Mit dem Shuttlebus ging es dann wieder zurück. Abend gab es dann noch einen organisierten Ausflug zur “Blauen Lagune”, ein Touri-Muß.
Am zweiten Tag gab es dann die “Ich Muß Möglichst Viel Sehen – Busrundtour”. Dabei hat man dann auch viel von der südwestlichen Gegend Islands gesehen, darunter ausgetrocknete Lavafelder, Geysir, Wasserfall, Felsspalten durch tektonische Verschiebung.



Invergordon (Schottland)
Wieder Mal eine Anlegestelle, die selber nicht viel bietet. Das Interessante liegt weiter weg, z.B. Loch Ness. Wir haben uns deshalb mal wieder für eine Fahrradtour entschieden. Es hat an dem Tag zwar wieder geschauert aber dieses Mal wollten wir es wissen. Es ging entlang der Küste, ein wenig aufwärts in das Hochland und dann noch mit einem Zwischenstopp inklusive Besichtigung bei einer Whiskey – Destillerie. Prost. Das war übrigens unsere erste Fahrradtour, wo es keinen vernünftigen Aussichtspunkt auf das Schiff gab (trotz Hochland).


Hamburg (Deutschland)
Das Einlaufen ist nicht so interessant wie das Auslaufen, da es noch dunkel ist. Deshalb haben wir ausgeschlafen, um frisch und fit den Tag zu beginnen.