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28 Jan 2008
Was ich so mache (2)
Geschrieben von Micmox um 6:26 Uhr
MM = müder Micmox am Telefon
DAU= fröhlicher Kunde, der normalerweise nichts mit PCs zu tun hat und nur für den Job ab und zu an einem PC arbeiten muß
MM: Guten Morgen, hier ist die Hotline
DAU: Guten Morgen, auf meinem PC ist ein komisches Fenster, dort steht was mit “Error” und “Klieent Tabel ist Full”
MM: Ähm, öh, aktivieren sie doch mal die Fernwartung, dass ich bei Ihnen auf dem Rechner schauen kann
DAU: Hä?
[Den folgenden ermüdenden Wortwechsel überspringen wir mal]
…
[Fernwartung steht, MM klickt wild auf dem fremden Rechner rum, öffnet Ereignisanzeigen, sichtet Protokolle, sieht, dass der Rechner seit 2 Wochen durchgehend ohne Neustart läuft]
MM: Ähm, öh, jaaa, hmmm, das sieht wohl nach einem Ressourcenproblem im oberen Cash Speicher aus, wodurch der Workflow ins Stocken geraten ist und die Dynamic Process File Table nicht mehr ordnungsgemäß arbeitet, das ähm, … kann mal passieren
DAU: ???
MM: Sie müssen den Rechner einmal neu starten, der Fehler wird dann nicht mehr auftreten, und wenn doch, melden sie sich bitte sofort wieder!
DAU: OK
DAU meldet sich nicht mehr, MM ist mal wieder der Held
26 Jan 2008
Naturbursche
Geschrieben von Micmox um 8:11 Uhr
Ich schlafe bei offenen Fenster, ich brauche die frische Luft, ich muß fühlen, welche Jahreszeit gerade ist.
Geschlossene Räume sind für mich im Bett nur schwer zu ertragen, ich habe dabei das Gefühl, ich atme verbrauchte Luft und liege irgendwie steril.
Am schönsten ist es, wenn man die Natur richtig fühlt, wenn man den Wind hört, wenn er in den Blättern rauscht oder wenn man den Regen hört, wie er auf den aufgeweichten Boden fällt.
Die Kälte ist noch etwas besonderes, da sie einem sehr nahe kommt. Man nimmt sie nicht nur wahr, man spürt sie regelrecht, wenn sie einem an der Nase kitzelt, die fast als einziges noch aus der Bettdecke hervor schaut.
Man bekommt ein wundervolles geborgenes Gefühl. Draussen ist es rauh und unangenehm, man selber liegt warm und gemütlich.
Noch schöner wird es, wenn man dieses Geborgenheit mit jemanden teilen kann. Die Empfindungen werden verstärkt und es stellt sich ein Hochgefühl ein.
Gerade morgens, wenn man noch im Halbschlaf langsam in die wirkliche Welt zurückkommt, kann es nichts schöneres geben.
Kalte windige regnerische Tage können wundervoll beginnen.
25 Jan 2008
Nie läuft es so wie es soll
Geschrieben von Micmox um 7:33 Uhr
Gedanken am Morgen
Bisher war es nicht so wie man wollte,
jetzt kann man nicht so wie man möchte,
für die Zukunft hofft man so zu wollen,
für die Zukunft wünscht man so zu können,
wie es schon immer hätte sein sollen.
23 Jan 2008
Liebes Tagebuch,
Geschrieben von Micmox um 12:28 Uhr
was ich dir schreibe, kann jeder lesen. Diese Tatsache muß ich berücksichtigen. Es gibt derzeit Ereignisse, die würde ich dir gerne anvertrauen, nur dir. Dafür bist du leider ungeeignet. Ich werde sie woanders festhalten müssen und irgendwann früher oder später kommt vielleicht die Zeit, wo ich auch hier darüber berichten kann.
21 Jan 2008
Three Little Birds
Geschrieben von Micmox um 12:55 Uhr
Ich werde den Song von Bob Marley (auch) zu meiner Hymne machen.
21 Jan 2008
Wortlos
Geschrieben von Micmox um 7:59 Uhr
Es gäbe wohl schon genug zu schreiben, aber es ist schwierig, wenn man plötzlich bemerkt, dass der Horizont gar nicht mehr zu sehen ist, das man anfängt über den Weg zu grübeln, der dorthin führt und man zudem ohne GPS unterwegs ist.

