Archiv für die Kategorie » Micmox intern «

23 Jun 2008

In Bewegung 7

Geschrieben von um 15:54 Uhr

23 Kilometer mit dem Fahrrad in 1 Stunde und 10 Minuten, mit dem Wind und unter dem Regen hindurch.

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22 Jun 2008

Surfspuren im WWW

Geschrieben von um 13:32 Uhr

Ich schreibe ins Internet. Damit öffne ich anderen bewusst ein Fenster meines Lebens. Es ist wie bei einer Spiegelwand, ich schaue von einer Seite hinein und sehe nur mich. Auf der anderen Seite schauen andere durch den Spiegel und können an meinem öffentlichen Ich teilhaben.

Das wollte ich so und das ist auch so ok. Aber ganz blind bin ich nicht. Wir hinterlassen im Internet grundsätzlich unsere Spuren, und wenn ihr vor meine Spiegelwand tretet und kurz schaut, dann wird auch das protokolliert, automatisch. Und wenn ich will, kann ich mir das anschauen. Ich kenne nicht eure Namen, sehe keine Gesichter, aber die paar nackten Daten, die ich über euch habe, über die mache ich mir manchmal Gedanken.

Zum Beispiel mache ich mir gerade Gedanken, wer DU wohl bist. Du hast meine Domain um kurz vor 5 Uhr heute morgen aufgerufen, an einem Sonntag morgen. Warst du schon wach, oder warst du noch wach? Du hast dir meinen letzten Artikel genauer angeschaut, dann hast du noch meine “letzte Seite” aufgerufen, um vermutlich noch einen kurzen Blick über meine letzten Zwischenrufe zu werfen. Bevor es Punkt 5 Uhr wurde, warst du schon wieder von meinen Seiten verschwunden.

Ich kenne deinen Internet-Provider, deinen Browser, dein Betriebssystem und deine Monitorauflösung. Daraus kann ich Schlüsse ziehen, spekulieren, was du für ein Typ (oder für eine Typin) sein könntest. Interessant, aber eigentlich auch belanglos und unwichtig. Was bringt mir dieses Wissen? Nichts.

Aber manchmal kann man sich auch mit belanglosem und etwas Phantasie die Zeit vertreiben.

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21 Jun 2008

Damit man täglich roboten geht

Geschrieben von um 16:26 Uhr

Ich fürchte, ich habe mich jahrelang von einem Irrglauben leiten lassen.

In einer Welt, in der man nur noch lebt,
damit man täglich roboten geht,
ist die größte Aufregung, die es noch gibt,
das allabendliche Fernsehbild.

Jeder Mensch lebt wie ein Uhrwerk,
wie ein Computer programmiert. [...]

(aus “Hier kommt Alex” von den Toten Hosen)

Meinen Job, meine tägliche Arbeit habe ich immer hauptsächlich unter dem Aspekt gesehen, dass es abwechslungsreich sein muß. Ich habe mitleidig auf diejenigen herabgesehen, die täglich Gleiches verrichten müssen, Schema F. In allem habe ich wiederkehrende Muster gesehen und somit war ein potentieller Job schnell uninteressant, weil er auf Dauer nichts neues bringt.

weiter…

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18 Jun 2008

Ich bin doch keine Wohlfahrt

Geschrieben von um 10:02 Uhr

SIE war tatsächlich gestern wieder da, nachdem ich beim ersten Mal noch von Erschöpfung nach tagelangem Flug ausgegangen bin, tendiere ich jetzt eindeutig zu Schnorrerritis.

Dementsprechend kompromisslos habe ich dieses Mal mein (sauberes!) Territorium verteidigt. Zweimal mußte ich energisch die Terrasse betreten, bis sie wohl hoffentlich endgültig kapiert hat, dass es keine freie Kost und Logis mehr gibt.

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16 Jun 2008

Einkaufen auf die andere Art

Geschrieben von um 12:35 Uhr

Wie heißt es doch so schön, manches weiß man erst zu schätzen, wenn es mal nicht zur Verfügung steht. Was bedeutet einkaufen? Rein ins Auto, mal kurz zum nächsten großen Einzelhändler des Vertrauens und wieder zurück. Aber was, wenn das Auto nicht da ist.

Wetter beobachten, Fahrrad raus (das Damenrad wegen Ablagekorb), richtige Klamotten wählen, an eine Möglichkeit denken, die erstandenen Sachen auch zu verstauen, in einem vermeintlich günstigen Moment losstrampeln, beim Einkauf die Menge beachten (es ist nur eine begrenzte Beladung möglich) und möglichst trocken wieder zurück kommen. Dabei darf man(n) sich dann ruhig etwas komisch fühlen, denn männlich sieht das irgendwie nicht aus.

Einkaufshilfen

Jetzt kann ich ruhigen Gewissens auch sagen, ich vermisse den kleinen Einzelhändler um die Ecke, bei dem man sich problemlos zu Fuß grundversorgern konnte.

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14 Jun 2008

In Bewegung 6

Geschrieben von um 17:06 Uhr

Na, da seid ihr sprachlos, nicht wahr. Ihr blöden Geister namens Selbstmitleid, Bequemlichkeit und Ausrede, ICH BIN NOCH DABEI – 7,5 km in 58 Minuten.

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12 Jun 2008

Schluß mit Besuch

Geschrieben von um 15:56 Uhr

Jetzt habe ich die Terrasse wieder für mich, der Taubenzüchter war da und hat SIE abgeholt.

Zuerst muß allerdings noch reichlich K*cke entfernt werden. Mmpf.

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12 Jun 2008

immer noch Besuch

Geschrieben von um 8:48 Uhr

So langsam sollte ich mich an einen Taubenzüchter wenden, ich fühle mich beobachtet.

Taube3

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