Öhm, vielleicht sollte ich doch mal Fensterputzen in Erwägung ziehen!?

21 Feb 2011
Geschrieben von Micmox um 15:32 Uhr
Öhm, vielleicht sollte ich doch mal Fensterputzen in Erwägung ziehen!?

15 Feb 2011
Geschrieben von Micmox um 20:46 Uhr
Am 04.10. letzten Jahres war ich in Hamburg in den Fliegenden Bauten, um SIE zu sehen und war schwer beeindruckt. Am 21. und 22.3. ist sie übrigens wieder in Hamburg und ich kann sie nur allerwärmstens empfehlen. (Beispiele HIER)
Derzeit ist sie in Amerika on Tour und vor ein paar Tagen hatte sie Lauren O’Connell, meine persönliche “YouTube-Entdeckung” an der Westküste bei 3 ihrer Konzerte zur Unterstützung. Und wo war ich? Nun ja, ziemlich weit weg von diesen Konzerten.
Und wo bin ich jetzt? Irgendwie auch ziemlich weit weg von … ja von was eigentlich? Auf jeden Fall weit weg, dass weiß ich schon mal …
Was wollte ich eigentlich sagen? Ach ja, zur Musik geht es DA lang.
24 Jan 2011
Geschrieben von Micmox um 11:57 Uhr
Ungewohnte Nervosität und Aufgeregtheit trübt ein wenig die Vorfreude
22 Jan 2011
Geschrieben von Micmox um 0:34 Uhr
Ich werde alt, ich schreibe über mein Gewicht.
Lange war mir mein Gewicht egal, wenn ich denn mal die Waage bestieg, zeigte diese 65 an. 65 bei 183 cm!
Irgendwann war ich dann aus dem Alter des Dürr-Seins raus und ich pendelte bei 75.
Anschließend kam dann die Phase, wo 75 mein Mindestgewicht war, darunter ging es nicht mehr.
Und vor 2 Jahren bis vor 9? Jahren (Irgendwo hörte ich mal, alle 7 Jahre ändert sich der Stoffwechsel radikal, könnte hinkommen) lag mein Gewicht zwischen 75 (ich war in Topform) und 85 (Chips sind mein Gemüse). Bei 85 klingelten in dieser Zeit alle Alarmglocken, die Chips wurden weg gelassen und es ging wieder abwärts (mit dem Gewicht natürlich).
Vor 2 Jahren habe ich dann aber wohl eher unbemerkt die 85er Marke überschritten und es war mir auch noch ziemlich egal.
Ich war der Meinung, kaum lasse ich ein zwei Sünden weg ist alles wieder in Butter (so gewichtsmäßig)
Irgendwann ging mir die deutlich über 85 Marke dann doch auf den Keks (hauptsächlich wegen diesem blöden mehr und mehr sichtbar auffälligen Bauch) und ich wollte wieder deutlich unter 85.
Was dann einsetzte war ziemlich überraschend:
1. Termin gesetzt, ab wann ich wieder “vernünftig” essen und u.a. auch die ein zwei Sünden weglassen wollte
2. davor noch mal ordentlich “unvernünftig” gegessen
3. Termin erreicht, kurz versucht mich anders zu ernähren, unter diversen Ausreden abgebrochen.
4. (neuen) Termin gesetzt, ab wann ich wieder “vernünftig” essen wollte
5. davor noch mal ordentlich “unvernünftig” gegessen
6. siehe 3.
7. siehe 4.
8. siehe 5.
usw.
So ging das dann bis Ende November 2010, da habe ich mich mal wieder getraut, auf die Waage zu steigen. Ich war auf dem besten Weg zur 95!
Aus der oben beschriebenen Schleife bin ich dann auf einen ganz simplen Weg raus gekommen.
Durch eine Wette!
Ich habe gewettet, dass ich innerhalb von 4 Wochen 10 Kilo abnehme. Der Einsatz war etwas für mich sehr sehr motivierendes. Die Aussicht darauf ließ mich umgehend loslegen.
Nach ca. 5 Tagen wurde mir dann klar gemacht, dass ich keine Chance hätte die Wette zu Gewinnen.
10 Kilo sind auf gesundem Weg unter normalen Umständen für Mann mit “nur” leichtem Übergewicht in 4 Wochen nicht machbar.
Also habe ich die Wette von mir aus mit schweren Herzen vorzeitig für verloren erklärt.
Der Start zur Ernährungs- und Bewegungsumstellung war aber da schon so nachhaltig getan, dass ich weiter machte, nun aber mit realistischen Zielen.
Was habe ich nun Konkret geändert?
Frühstück:
- statt Brötchen mit Aufschnitt (doppelt belegt), Fleischsalat und Croissants fast nur noch dunkles Brot (2 Scheiben) mit Marmelade und Käse.
Mittag und Abend:
- Auf den Fettgehalt geachtet, mehr frisches Gemüse, mehr Geflügel, weniger Fleisch, abends weniger Kohlenhydrate.
Grundsätzlich:
- sehr wenig Alkohol, keine Süßigkeiten und keine Chips, merkwürdigerweise vermisse ich derzeit aber auch nichts.
Vermutlich wird das Fehlen von Lustessen durch das bessere körperliche Befinden kompensiert.
Bewegung:
- meinen eingestaubten Crosstrainer, den ich mir vorletztes Jahr unter besten Vorsätzen zugelegt hatte
und der nach kurzer Benutzungszeit nur noch als Klamottenablahge diente, reaktiviert.
Im Grunde lief und läuft alles auf die Formel, mehr Kalorien am Tag verbrennen als zu sich nehmen und dabei möglichst das “böse” Fett vermeiden. Mehr nicht.
Durch das Mehr an Bewegung wird das Ganze nur noch effektiver und ich fühle mich besser.
Schon merkwürdig, da nehme ich mir monatelang was vor und versage kläglich bei der Umsetzung und dann ist eine kleine Wette, die schon nach kurzer Zeit hinfällig wird der entscheidene Faktor, wodurch meine Umstellung endlich funktioniert.
Gestern morgen habe ich übrigens endlich wieder die 85 erreicht
Langsam aber ohne schmerzlichen Verzicht, so fit wie lange nicht mehr, (hoffentlich) nachhaltig und tendenziell weiter abnehmend.
05 Jan 2011
Geschrieben von Micmox um 0:07 Uhr
Ich hatte mir im letzten Jahr ja vorgenommen, über glühende Kohlen zu laufen. Das ist nicht mal eben so gemacht, die Kohlen glühen ja schließlich und das ist bestimmt ganz schön heiss, also wollte ich erst mal mit Reis üben.
Ich hatte mir also einen Reispfad aufgeschüttet, allerdings war mir das für den Anfang dann auch ein wenig zu heftig. Diese Reiskörner waren ganz schön krisselig an den Füßen und der Gedanke, darauf einige Schritte zu gehen behakte mir gar überhaupt nicht.
So kam ich dann auf die grandiose Idee, sämtlichen Reis vorher zu kochen, damit die Körner geschmeidiger werden. Man muß sich ja schließlich langsam an die glühenden Kohlen heranwagen.
Gesagt getan, eine Fuhre gekocht, ausgeschüttet nächste Fuhre gekocht, usw. War ganz schön viel Arbeit. Nach der letzten Fuhre noch 2 Stunden gewartet, damit der Reis wirklich abkühlt, schließlich wollte ich mich ja erst langsam an die große Aufgabe mit den glühenden Kohlen heranwagen.
Dann war es soweit, ein beherzter Schritt auf den Reis und voll auf die Fresse geflogen. Der Scheiss war einfach zu glitschig.
Inzwischen habe ich mir die Kohlen besorgt und ich lerne gerade, wie man Feuer macht. Das Jahr 2011 fängt gut an … würde ich mal so sagen.
08 Nov 2010
Geschrieben von Micmox um 3:54 Uhr
Es ist nicht so, dass es tatsächlich so ist, es fühlt sich aber so an
Es ist nicht so, dass es weit weg ist, irgendwie aber doch
7 Tage von ganz vielen. 5 Tage grau in grau im Vakuum, 2 Tage im Sonnenschein im extremen Gegenwind
Die Erkenntnis, dass akzeptieren einer unbefriedigenden Situation manchmal doch besser ist, als der Versuch, diese zu ändern
Gefühlt angenähert. Unverständnis von dritten, tatsächlich daraufhin wieder entfernt. Enorm frustriert
mehr Durchblick hilft nicht unbedingt bei der Orientierung
wenn weder Rückzug noch Offensive hilft
… das Eine auf freien Feld, das Andere im offenen Messer endet
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