Berlin, das Sauwetter macht mal Pause und ich gehe an die frische Luft. Für den Anfang der privaten Berlin-Erkundung ist eine Runde zum Brandenburger Tor und zurück ok. Also bewege ich mich dorthin, um dann “Unter den Linden” und über die Friedrichstraße wieder zum Hotel zu gelangen. Kaum jemand ist auf der Straße zu Fuß unterwegs. Das großstädtische, dass mich an Hamburg so fasziniert, lässt mich in Berlin noch kalt. Na ja, vielleicht ist diese Touri-Runde im Dunkeln auch weniger dafür geeignet. Morgen nach der Arbeit gehts dann wieder zurück nach Hause.
Ach ja, ich bin jetzt mobil online, dabei wollte ich doch nur Kaffee kaufen.
Eigentlich schreibe ich nicht so gerne über Kinobesuche, das können andere besser. Zum neuen Bond muß ich jetzt aber doch mal meinen Kommentar abgeben.
Inzwischen wird es wohl auch im Fernsehen promoted, aber auf ihn gestossen bin ich zuerst im Internet durch Blogs, genauer mit seinerMusik habe ich mich im Internet beschäftigt und ich kaufe jetzt seine CD, weil mich die Kundenrezensionen im Internet letztendlich überzeugt haben. Schöne neue Welt.
Neulich beim Buffet beobachtet: Bohnen und Broccoli Rosenkohl werden schief angeschaut, während die Kartoffeln auf dem eigenen Teller mit Tomatensauce Ketchup ertränkt werden.
Update 23.10. 11:50: nachträgliche Korrektur erforderlich, ich sollte in Zukunft spät in der Nacht nichts mehr veröffentlichen.
Puh, wie schon erwähnt habe ich eine anstrengende ungewöhnliche Woche hinter mir. In Kurzform ist folgendes passiert:
Montag gearbeitet und Schweinereien geschlemmt.
Dienstag gearbeitet und dunklen Ritter zugeschaut.
Mittwoch das Gehirn mit Input füllen lassen und nachts versucht, den Input zu sortieren.
Donnerstag mehr Input bekommen und beweisen müssen, dass danach auch einigermaßen verwertbarer Output erzeugt werden kann. Zur Erholung Rindereien geschlemmt, danach gezockt und dann den Puppen beim Tanzen zugeschaut.
Freitag das neue persönliche Arbeitsumfeld noch besser kennengelernt, danach Fragen hinterhergejagt und Geschicklichkeit bewiesen, dann Rindereien und Schweinereien geschlemmt und zum Ende die heisse Ecke besucht. Den Tag mit Kölsch und Tequila beendet.
Samstag den ganzen Tag normal gearbeitet und anschließend in der Fabrik getanzt.
Sonntag erholt und abends analysiert, diskutiert und festgelegt, wer in Zukunft mehr gequält werden darf.
Durch Anke bin ich auf “Sieben Argumente gegen die Synchronisation. Eine Polemik” gestossen. Da die alternative Schnittfassung von “I Am Legend” (mit einem anderen Schluß) nur im O-Ton auf der DVD vorhanden ist, war das mal eine gute Gelegenheit zum Vergleich. Zudem glänzt der Film ja nicht gerade durch wortgewaltige Dialoge, ist also für den Anfang eines synchronstimmenverwöhnten Deutschen ideal.
Nun gut, den Versuch ohne Untertitel habe ich dann nach kurzer Zeit abgebrochen, da Herr Smith die wenigen gesprochenen Sätze so dahinnuschelt, dass ich doch arge Probleme bekam. Mit Untertitel ging es dann sehr gut, und es stimmt schon:
“Dem Schauspieler werden grundlos die Stimmbänder herausoperiert. Statt dessen bekommt er eine fremde Stimme transplantiert”.
Gestern mit Freunden in Hamburg gegrillt. Das Wetter war perfekt, die Stimmung war prima, das Essen war lecker. Warum macht man sowas eigentlich nicht öfter?
Danach sind wir noch losgezogen und haben uns die 1. Auslaufparade der Hamburger Cruise Days angeschaut. 3 Kreuzfahrtschiffe (MS Deutschland – das ZDF-Traumschiff, MS Astor und AIDAaura), ein Windjammer, plus die Cap San Diego und viele kleine Begleitschiffe auf einem Haufen sieht man nicht alle Tage. Dazu kam auch noch ein Feuerwerk und die Blue Port Illumination .
Wie die beleuchteten Schiffe in der einsetzenden Dunkelheit die Elbe hinab geglitten sind, war schon ein toller Anblick. Bei der AIDAaura bin ich ein wenig wehmütig geworden. Mit diesem Schiff war ich z.B. in Venedig und in Piräus (Athen). Die Zeit, die ich an Bord dieses Schiffes und der anderen beiden fast baugleichen Cara und Vita verbracht habe, war schon etwas ganz besonderes. Da setzte für einen kurzen Moment wieder das Fernweh ein.