22
Dez
2008
Geschrieben von Micmox um 8:16 Uhr
Jede Generation hat ihre Partys. Als ich jung war, hiessen diese ATA und OMO (Alternativer Tanzabend und Originelle Musikorgie), und die ultimative Party war dann ATOMO (sehr originell, nicht wahr).
Manchmal überstehen solche Events die Zeit, bleiben aber mit der Generation verbunden. So auch in diesem Fall. Am letzten Wochenende gab es mal wieder eine OMO mit der Lokation, den DJs und natürlich der Musik von früher.
Natürlich sah man auch viel Publikum von früher. Während sich die Musik aber noch genauso anhörte, sah man den Leuten an, dass inzwischen so ca 20 Jahre vergangen waren. Sowohl der natürliche Alterungsprozess, als auch die Folgen der Überflussgesellschaft mit ihrem permanenten Nahrungsüberangebot waren bei vielen deutlich sichtbar. (Einige sahen aber auch noch fast genauso aus, wie vor 20 Jahren, das wirkte auch irgendwie komisch)
Da ich noch nie der begeisterte Abhotter war, saß ich wieder mit meinem Bier in der Hand abseits der Tanzfläche und beobachtete die Massen (inzwischen zum Glück auf Lounge-Sesseln, statt auf harten Holzstühlen).
Es war nett, man war mit lieben Freunden dort, traf alte Bekannte, und wie schon immer wurde von den hunderten existierenden U2 Songs irgendwann natürlich wieder genau der eine (“Sunday Bloody Sunday”) gespielt, und die Blues Brothers, und und und.
Ja, es war nett, aber es gelingt mir derzeit nicht, einfach nur mal den Moment zu geniessen. Irgendwie fehlt was.
Trotzdem, Party on und alles auf die Tanzfläche …
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14
Dez
2008
Geschrieben von Micmox um 15:17 Uhr
Es mußte ja irgendwann mal passieren.
Ins Bett gestiegen und mit der Bettdecke gemütlich gemacht, Buch genommen und losgelesen. Kurze Zeit später fing es an, am Bein zu kitzeln. Mit der Hand unter die Bettdecke zum Kratzen und plötzlich “etwas” zwischen den Fingern gehabt. “Beute” im Licht begutachtet und als “nicht-kleine Spinne” identifiziert.
In anbetracht meiner Spinnenphobie bin ich überraschend ruhig geblieben. Trotzdem wird in Zukunft das Bettzeugs vorher bei Licht ausgeschüttelt.
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10
Dez
2008
Geschrieben von Micmox um 22:14 Uhr
Sorry, war die letzten Tage nicht hier, sondern überwiegend da
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23
Nov
2008
Geschrieben von Micmox um 23:05 Uhr
Theater ist derzeit ein Teil meines Lebens. Seit 11 Jahren bin ich mal mehr mal weniger aktiv in einer Amateurtheatergruppe in Elmshorn.
Theater ist cool. Für Menschen, die ihren Spieltrieb ins Erwachsenenalter gerettet haben, ist es eine perfekte Möglichkeit, sich auszutoben.
Theater hilft. Wer einmal auf der Bühne stand und vor etlichen Zuschauern ohne Netz und doppelten Boden etwas aufgeführt hat, den können auch keine öffentlichen Reden oder Meetings mehr schocken.
Theater ist gesellig. Mit vielen lieben Menschen kommt man regelmäßig zusammen und entwickelt in monatelangen Proben etwas sehr persönliches.
Theater bestätigt. Das direkt Feedback schon während einer Aufführung durch lachen, klatschen, aber auch durch extreme Stille ist einmalig.
Theater berauscht. Wann noch, als vor und während einer Aufführung hat der Körper sonst in unserem normalen durchorganisierten Leben die Möglichkeit, derart viel Adrenalin auszuschütten.
Theater macht einfach Spaß. Man darf Situationen ausleben, für die man im “normalen” Leben schon mal weggesperrt werden könnte.

Theater entspannt. Wer einem guten Stück zuschaut, vergisst den Alltag, entspannt, lacht, fiebert mit. Es ist fast wie Kino und doch ganz anders.
Und Theater ist Tradition. Schon seit Ewigkeiten unterhalten Schauspieler und bieten eine Abwechslung vom Alltag.
Wer sich mal umsehen möchte: Bitte eintreten
Tags » Theater «
01
Nov
2008
Geschrieben von Micmox um 12:13 Uhr
Beim Bäcker, zwei werden schon bedient ich stelle mich dahinter an. Bei der Frage, wer als nächster dran ist, melde ich mich zu Wort. Auf der anderen Ecke des Bedientresens ist eine alte Dame erbost: “Hallooo, bin ich so klein, dass ich übersehen werde!”. Die Verärgerung ist so riesig, als würde sie schon seit 10 Minuten unbeachtet dort stehen. Nun gut, dann soll sie eben vor mir bedient werden (obwohl sie definitiv noch nicht da war, als ich die Bäckerei betreten habe). Zeitgewinn für die beleidigte Dame: 30 Sekunden.
Auf dem Weg vom Bäcker nach Hause. Ein Auto will links abbiegen, das Auto dahinter will weiter geradeaus und manövriert mühsam über den Fahrradweg zentimeterweise an dem Linksabbieger vorbei. Als der Geradeausfahrer gerade den Linksabbieger passiert hat, kann der Linksabbieger links abbiegen und die Straße ist wieder frei. Zeitgewinn für den Geradeausfahrer: 0 Sekunden.
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28
Okt
2008
Geschrieben von Micmox um 0:06 Uhr
Irgendwann vor ein paar Monaten ging mal ein Stöckchen rum, als was man schon alles in seinem Leben so gearbeitet hat. Meine Liste wäre da ziemlich kurz ausgefallen. Nicht mal mit Zeitungsaustragen könnte ich glänzen. Ich habe immer nur brav in dem Bereich gearbeitet, in dem ich nach meiner Ausbildung rein gewachsen bin.
Anlässlich des 11 Jahrestages eines legendären 5-tägigen Prag-Ausflugs, habe ich mir einfach mal eine andere Liste zusammengestellt. Vor 1997 war ich jahrelang nicht im Urlaub gewesen, danach hatte ich das Glück, öfter mal unterwegs zu sein. Zusammengetragen habe ich alle meine Ziele ausserhalb Deutschlands, wo ich mich seit dem mindestens ein paar Stunden am Stück aufgehalten habe.
Zu Verdanken habe ich diese Liste hauptsächlich den Reisen per Schiff in den letzten Jahren, für mich (der das Meer und die Schifffahrt liebt) nach wie vor eine beeindruckende Möglichkeit, um viele kleine Eindrücke zu sammeln.
weiter…
Tags » AIDA, Kreuzfahrt, Urlaub «
15
Sep
2008
Geschrieben von Micmox um 16:59 Uhr
Puh, wie schon erwähnt habe ich eine anstrengende ungewöhnliche Woche hinter mir. In Kurzform ist folgendes passiert:
Montag gearbeitet und Schweinereien geschlemmt.
Dienstag gearbeitet und dunklen Ritter zugeschaut.
Mittwoch das Gehirn mit Input füllen lassen und nachts versucht, den Input zu sortieren.
Donnerstag mehr Input bekommen und beweisen müssen, dass danach auch einigermaßen verwertbarer Output erzeugt werden kann. Zur Erholung Rindereien geschlemmt, danach gezockt und dann den Puppen beim Tanzen zugeschaut.
Freitag das neue persönliche Arbeitsumfeld noch besser kennengelernt, danach Fragen hinterhergejagt und Geschicklichkeit bewiesen, dann Rindereien und Schweinereien geschlemmt und zum Ende die heisse Ecke besucht. Den Tag mit Kölsch und Tequila beendet.
Samstag den ganzen Tag normal gearbeitet und anschließend in der Fabrik getanzt.
Sonntag erholt und abends analysiert, diskutiert und festgelegt, wer in Zukunft mehr gequält werden darf.
Tags » Hamburg, Job «
07
Sep
2008
Geschrieben von Micmox um 12:31 Uhr
Was für ein Tag, sogar der Wettergott war gnädig.
- Gefahren
- Geglitten
- Gehangen
- Gefallen
- Gerast
- Geloopt

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