In die Sonne gesetzt. Das Gesicht wird gewärmt, ab und zu zieht eine kühle Brise vorbei, Musik im Ohr, die Gedanken einfach schweifen lassen, die Luft riecht nach Frühling.
Auch das ist “erleben”.
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10 Mrz 2009
Geschrieben von Micmox um 11:36 Uhr
Das Berliner Stammhotel hat sich für mich letzte Nacht erledigt. Wenn ich russisch könnte, hätte ich den lebhaften Flurgesprächen wenigstens folgen können. Wenn ich Drummer wäre, hätte ich aus den ständigen Türen -geknalle und -geklopfe vielleicht einen Beat machen können. Das war Jugendherbergsfeeling pur. Für so was (gemeinsam mit einer Jugendgruppe auf einem Flur) bin ich einfach zu alt. Und für die Zukunft kommen in mein Reisegepäck wieder Ohrstöpsel, man weiss ja nie.
01 Mrz 2009
Geschrieben von Micmox um 21:24 Uhr

05 Feb 2009
Geschrieben von Micmox um 16:46 Uhr
Die Aufforderung hat seinen Grund, ansonsten erstinkt man in dem Muff, der seit den 80ern hängen geblieben ist.

05 Feb 2009
Geschrieben von Micmox um 11:36 Uhr
Gestern Abend noch einmal durch Berlin – Wedding zum Gesundbrunnen marschiert.
Sagen wir es mal so, es gibt vertrauenserweckendere Gegenden und das EK-Zentrum als Ziel war den Marsch nicht wert.
04 Feb 2009
Geschrieben von Micmox um 13:12 Uhr
Alle “erste Wahl”-Hotels ausgebucht, irgendwas ist los hier in Berlin. Das jetzige Hotel hatte noch Zimmer frei, kein Wunder. Teurer als das bisherige Stammhotel, aber mit dem Flair der frühen 80er Jahre. Und seit dem ist gefühlt auch nichts mehr gemacht worden, weder am Haus, noch an der Einrichtung. Selbst die Handtücher scheinen schon seit 20 Jahren im Gebrauch zu sein. Und die Nacht auf diesen ausgeleierten Matratzen zu überstehen, das ist ein Abenteuer. Wenigstens fehlt es nicht an göttlichen Beistand, überall liegen christliche Broschüren aus, sogar auf jedem Frühstückstisch liegt morgens ein Kärtchen mit einem christlichen Spruch.
30 Dez 2008
Geschrieben von Micmox um 23:12 Uhr
Vor kurzem war ich mit einem Schwulen unterwegs. Das war so einer, den man sofort am Erscheinungsbild und am Gang identifizieren konnte. Mit seiner Stimme und seine Betonung dazu, gab es überhaupt keinen Zweifel mehr. Kurz, er war wirklich durch und durch ”Klischee-schwul”.
Wir trafen auf eine Bekannte von ihm und er unterhielt sich kurz mit ihr. Anschließend gingen wir weiter und er sagte “Sie hat gerade ihre Tage”. … Über meinem Kopf kreiste ein Fragezeichen, woran erkennt man denn sowas? “Sie ist ein wenig aufgedunsen im Gesicht”. Aha?!
Es gibt Menschen, die haben wohl dieses gewisse Etwas, um Details wahr zu nehmen. Ich gehöre auf jeden Fall nicht dazu. Und scheinbar ist diese Gabe unter den Schwulen auch verbreiteter, als unter den Heteros.
Wenn ich mich mit einer Frau unterhalte, dann kann sie mir zum Beispiel mit ihren Augen ein “Nimm mich” auf die Stirn brennen, ich merke nichts. Bei mir läuft gedanklich im Hintergrund immer nur derselbe Satz ab: “Die ist aber nett, bloß immer schön unverbindlich bleiben, um ja nicht das Risiko einzugehen, sie zu verärgern”.
(Dafür erkenne ich, wenn Daten in eine Datenbank im falschen Zeichensatz abgelegt werden, ohne das davon etwas im Blog zu sehen ist. Toll, nicht wahr? Diese Begabung würde ich aber gerne gegen die Andere tauschen, … wenns geht, … jemand Interesse?)
26 Dez 2008
Geschrieben von Micmox um 1:43 Uhr
Es war einmal ein Junge, der freute sich ungemein auf Weihnachten. Diese Vorfreude begann so um den 1. Dezember und endete natürlich 24 Tage später.