Archiv für die Kategorie » Erlebt «

05 Feb 2009

Einmal durch Wedding und zurück

Geschrieben von Micmox um 11:36 Uhr

Gestern Abend noch einmal durch Berlin – Wedding zum Gesundbrunnen marschiert.

Sagen wir es mal so, es gibt vertrauenserweckendere Gegenden und das EK-Zentrum als Ziel war den Marsch nicht wert.

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04 Feb 2009

Übernachten wie früher

Geschrieben von Micmox um 13:12 Uhr

Alle “erste Wahl”-Hotels ausgebucht, irgendwas ist los hier in Berlin. Das jetzige Hotel hatte noch Zimmer frei, kein Wunder. Teurer als das bisherige Stammhotel, aber mit dem Flair der frühen 80er Jahre. Und seit dem ist gefühlt auch nichts mehr gemacht worden, weder am Haus, noch an der Einrichtung. Selbst die Handtücher scheinen schon seit 20 Jahren im Gebrauch zu sein. Und die Nacht auf diesen ausgeleierten Matratzen zu überstehen, das ist ein Abenteuer. Wenigstens fehlt es nicht an göttlichen Beistand, überall liegen christliche Broschüren aus, sogar auf jedem Frühstückstisch liegt morgens ein Kärtchen mit einem christlichen Spruch.

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30 Dez 2008

Nimm mich

Geschrieben von Micmox um 23:12 Uhr

Vor kurzem war ich mit einem Schwulen unterwegs. Das war so einer, den man sofort am Erscheinungsbild und am Gang identifizieren konnte. Mit seiner Stimme und seine Betonung dazu, gab es überhaupt keinen Zweifel mehr. Kurz, er war wirklich durch und durch ”Klischee-schwul”.

Wir trafen auf eine Bekannte von ihm und er unterhielt sich kurz mit ihr. Anschließend gingen wir weiter und er sagte “Sie hat gerade ihre Tage”. … Über meinem Kopf kreiste ein Fragezeichen, woran erkennt man denn sowas? “Sie ist ein wenig aufgedunsen im Gesicht”. Aha?!

Es gibt Menschen, die haben wohl dieses gewisse Etwas, um Details wahr zu nehmen. Ich gehöre auf jeden Fall nicht dazu. Und scheinbar ist diese Gabe unter den Schwulen auch verbreiteter, als unter den Heteros.

Wenn ich mich mit einer Frau unterhalte, dann kann sie mir zum Beispiel mit ihren Augen ein “Nimm mich” auf die Stirn brennen, ich merke nichts. Bei mir läuft gedanklich im Hintergrund immer nur derselbe Satz ab: “Die ist aber nett, bloß immer schön unverbindlich bleiben, um ja nicht das Risiko einzugehen, sie zu verärgern”.

(Dafür erkenne ich, wenn Daten in eine Datenbank im falschen Zeichensatz abgelegt werden, ohne das davon etwas im Blog zu sehen ist. Toll, nicht wahr? Diese Begabung würde ich aber gerne gegen die Andere tauschen, … wenns geht, … jemand Interesse?)

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26 Dez 2008

Es war einmal

Geschrieben von Micmox um 1:43 Uhr

Es war einmal ein Junge, der freute sich ungemein auf Weihnachten. Diese Vorfreude begann so um den 1. Dezember und endete natürlich 24 Tage später.

weiter…

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22 Dez 2008

Abtanzen wie früher

Geschrieben von Micmox um 8:16 Uhr

Jede Generation hat ihre Partys. Als ich jung war, hiessen diese ATA und OMO (Alternativer Tanzabend und Originelle Musikorgie), und die ultimative Party war dann ATOMO (sehr originell, nicht wahr).

Manchmal überstehen solche Events die Zeit, bleiben aber mit der Generation verbunden. So auch in diesem Fall. Am letzten Wochenende gab es mal wieder eine OMO mit der Lokation, den DJs und natürlich der Musik von früher.

Natürlich sah man auch viel Publikum von früher. Während sich die Musik aber noch genauso anhörte, sah man den Leuten an, dass inzwischen so ca 20 Jahre vergangen waren. Sowohl der natürliche Alterungsprozess, als auch die Folgen der Überflussgesellschaft mit ihrem permanenten Nahrungsüberangebot waren bei vielen deutlich sichtbar. (Einige sahen aber auch noch fast genauso aus, wie vor 20 Jahren, das wirkte auch irgendwie komisch)

Da ich noch nie der begeisterte Abhotter war, saß ich wieder mit meinem Bier in der Hand abseits der Tanzfläche und beobachtete die Massen (inzwischen zum Glück auf Lounge-Sesseln, statt auf harten Holzstühlen).

Es war nett, man war mit lieben Freunden dort, traf alte Bekannte, und wie schon immer wurde von den hunderten existierenden U2 Songs irgendwann natürlich wieder genau der eine (“Sunday Bloody Sunday”) gespielt, und die Blues Brothers, und und und.

Ja, es war nett, aber es gelingt mir derzeit nicht, einfach nur mal den Moment zu geniessen. Irgendwie fehlt was.

Trotzdem, Party on und alles auf die Tanzfläche

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14 Dez 2008

Ab jetzt wird vorher geprüft

Geschrieben von Micmox um 15:17 Uhr

Es mußte ja irgendwann mal passieren.

Ins Bett gestiegen und mit der Bettdecke gemütlich gemacht, Buch genommen und losgelesen. Kurze Zeit später fing es an, am Bein zu kitzeln. Mit der Hand unter die Bettdecke zum Kratzen und plötzlich “etwas” zwischen den Fingern gehabt. “Beute” im Licht begutachtet und als “nicht-kleine Spinne” identifiziert.

In anbetracht meiner Spinnenphobie bin ich überraschend ruhig geblieben. Trotzdem wird in Zukunft das Bettzeugs vorher bei Licht ausgeschüttelt.

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10 Dez 2008

woanders

Geschrieben von Micmox um 22:14 Uhr

Sorry, war die letzten Tage nicht hier, sondern überwiegend da

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23 Nov 2008

Theater Theater

Geschrieben von Micmox um 23:05 Uhr

Theater ist derzeit ein Teil meines Lebens. Seit 11 Jahren bin ich mal mehr mal weniger aktiv in einer Amateurtheatergruppe in Elmshorn.

Theater ist cool. Für Menschen, die ihren Spieltrieb ins Erwachsenenalter gerettet haben, ist es eine perfekte Möglichkeit, sich auszutoben.

Theater hilft. Wer einmal auf der Bühne stand und vor etlichen Zuschauern ohne Netz und doppelten Boden etwas aufgeführt hat, den können auch keine öffentlichen Reden oder Meetings mehr schocken.

Theater ist gesellig. Mit vielen lieben Menschen kommt man regelmäßig zusammen und entwickelt in monatelangen Proben etwas sehr persönliches.

Theater bestätigt. Das direkt Feedback schon während einer Aufführung durch lachen, klatschen, aber auch durch extreme Stille ist einmalig.

Theater berauscht. Wann noch, als vor und während einer Aufführung hat der Körper sonst in unserem normalen durchorganisierten Leben die Möglichkeit, derart viel Adrenalin auszuschütten.

Theater macht einfach Spaß. Man darf Situationen ausleben, für die man im “normalen” Leben schon mal weggesperrt werden könnte.

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Theater entspannt. Wer einem guten Stück zuschaut, vergisst den Alltag, entspannt, lacht, fiebert mit. Es ist fast wie Kino und doch ganz anders.

Und Theater ist Tradition. Schon seit Ewigkeiten unterhalten Schauspieler und bieten eine Abwechslung vom Alltag.

Wer sich mal umsehen möchte: Bitte eintreten

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