09
Jun
2008
Geschrieben von Micmox um 16:00 Uhr
Poker sollte man als Spiel betrachten und beim Pokern sollte man Spaß und Freude empfinden. Trotzdem gehört auch eine Portion Ehrgeiz dazu, zumindest für mich. Ein wenig Wettkampf ist das Salz. Und wer beim Poker keinen kühlen Kopf bewahren kann, der sollte es lassen (im Sinne von Wettkampf). Am Wochenende habe ich im Spiel ein einziges Mal meinen Emotionen freien Lauf gelassen, ich wurde mitgerissen, weil es jemand geschickt verstanden hat, meine Gefühle zu reizen und dadurch habe ich diesen “Wettkampf” verloren.
Merke, wenn du bei vielen Mitspielern selber kein ASS hast (auch wenn die vorhandenen zwei Karten ganz nett sind), im Flop kommt aber ein ASS, dann ist das Ding mit großer Wahrscheinlichkeit gelaufen und man sollte aufhören weiter massenhaft Chips in die Mitte zu werfen, denn du benötigst definitiv etwas besseres, als ein Pärchen, denn mindestens einer der Mitspieler hat vermutlich ein weiteres ASS auf der Hand, bzw hat sogar sehr wahrscheinlich ein weiteres ASS auf der Hand, wenn er mit sehr hohen Einsätzen spielt.
Beim Pokern (ach eigentlich auch generell) kann nichts erzwungen werden.
Aber irgendwie passte dieser spielerische GAU ganz gut zu meinem derzeitigen Leben. Mit Mühe, Geduld, Beherrschung und Disziplin langsam etwas aufgebaut und durch einen einzigen emotionalen Fehltritt in kürzester Zeit wieder zunichte gemacht.
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10
Mai
2008
Geschrieben von Micmox um 14:09 Uhr
Entdecke gerade RSS Feeds. Ist tatsächlich ganz praktisch, auf einen Blick zu sehen, auf welchem Blog es etwas Neues zu lesen gibt.
Oh du wunderbare Technikwelt.
Was fange ich nur mit der gewonnenen Zeit an, da ich jetzt nicht mehr jeden Blog einzelnd aufrufe, nur um festzustellen, dass sich seit dem letzten Besuch nichts getan hat.
Update: Ich brech zusammen, ich betreue noch einen anderen Blog und bei neuen Kommentaren bekam ich das nicht immer gleich mit, ABER JETZT habe ich die Kommentare abonniert. Was für ein Wahnsinn, toll. Ich liebe RSS. Wieso habe ich das bloß nicht eher ausprobiert. (Irgendwie fühle ich mich gerade wie ein ein Depp, der ständig am Fernseher die Programme gewechselt hat und nun zum ersten mal eine Fernbedienung nicht nur in der Hand hält, sondern sie auch noch benutzt)
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17
Mrz
2008
Geschrieben von Micmox um 15:18 Uhr
Ich gehöre wohl doch eher einer großen Mehrheit an, wenn ich behaupte, dass ich überwiegend nicht glaube. Zwar bin ich getauft, konfirmiert und zahle nach wie vor Kirchensteuer, zwar freue ich mich über die freien Tage über Ostern und kann auch mit der österlichen Geschichte etwas anfangen, dass war es dann aber auch schon mit kirchlichem Bezug
Anders ist es mit dem Bezug zur jüngeren Geschichte, dieser ist realer, greifbarer und deshalb für mich interessanter.
Am gestrigen Sonntag bin ich, durch mein Interesse an deutscher Vergangenheit, der Kirche so nahe gekommen, wie schon lange nicht mehr. Der Auslöser war die Veranstaltung der Katholischen Kirchengemeinde St. Marien Hamburg-Bergedorf. Diese veranstaltet jährlich am Palmsonntag einen Ökumenischen Kreuzweg auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Neuengamme.
Das KZ liegt reichlich abgelegen, nur Wiesen und Felder so weit das Auge reicht. Es regnet in Strömen und es ist unangenehm kalt. Schon nach wenigen Minuten wird mir klar, die dünnen Schuhe waren trotz dicker Socken eine Fehlentscheidung. Der Kreuzweg beginnt, trotz des Wetters haben fast 100 Menschen den Weg heraus gefunden. Auf dem Gelände werden 9 Stationen abgelaufen, an jeder Station wird ein Text aus der Passion nach Markus, eine Beschreibung des Ortes mit Funktion innerhalb des KZ, ein Augenzeugenbericht aus der aktiven Zeit des KZ und ein Psalm vorgelesen. Diese Mischung und die Stimmung in Verbindung mit dem ungemütlichen Wetter macht das Ganze zu einem besonderen Erlebnis.
Nach zweieinhalb Stunden sitze ich wieder im Auto und lenke die warme Luft der Heizung auf die Füße, die nass und klamm sind. Im Vergleich zu den Leiden, die viele tausende Menschen an diesem Ort erdulden mußten (viele bis zum Tod durch Erschöpfung), sind zweieinhalb Stunden lang klamme Füße ein Witz.
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15
Mrz
2008
Geschrieben von Micmox um 22:40 Uhr
Bad Day.
Wenn man rumgammelt und plötzlich in Zeitnot gerät, dann darf man sich nicht darüber aufregen. Selbst verursachter Stress ist der nervigste, und hochgradig überflüssig.
Wenn viele auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten, dann sollte jedem klar sein, dass die Unkonzentriertheit eines Einzelnen die Leistung aller schmälert.
Wenn zuviel abgepacktes Fleisch im Kühlschrank darauf warten, verzehrt zu werden, dann bedeutet das noch lange nicht, dass man alles auf einmal essen muß.
Good Night.
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13
Feb
2008
Geschrieben von Micmox um 15:11 Uhr
Hausarbeit ist eine elendige langweilige undankbare Aufgabe. Gefühlte Ewigkeiten ist man mit etwas beschäftigt, was in ein paar Tagen schon wiederholungsbedürftig ist. Das perfekt Ergebnis würde einem nur selber auffallen, ist aber ohnehin eine Utopie, die dann nicht mal lange vorhalten würde. Erfolgserlebnisse und Bestätigung muß man sich mit anderen Tätigkeiten verschaffen.
Hausarbeit ist notwendig, hilft aber weder dem eigenen Ego, noch ist es sexy.
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01
Feb
2008
Geschrieben von Micmox um 17:44 Uhr
Fahndungsfoto mit Fingerabdruecken abgegeben, dafür 59 Euro gezahlt, demnaechst geniesse ich wieder volle Reisefreiheit und kann mich biometrisch ausweisen. Schoene neue Welt.
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01
Feb
2008
Geschrieben von Micmox um 7:41 Uhr
Nun gut, morgens bin ich nicht der schnellste, gerade auch dann, wenn ich mehr oder weniger aus dem Bett gefallen bin.
So kam es, dass ich die Liebste heute zur Arbeit verabschiedet habe. Allerdings mußte sie mich auf den Umstand aufmerksam machen, dass ein Öffnen von Heckkklappen schwierig möglich ist, mit Tasche, Getränk, Autoschlüssel und weiterer schwerer Tasche mit zu entsorgendem Altglas in nur 2 Händen. Ganz der Gentleman fummelte ich ihr sofort den Autoschlüssel aus der einen Hand und begleitete sie zum Auto um das Öffnen der Heckklappe zu übernehmen. Sie war immer noch reichlich bepackt und so kam auf dem Weg der Spruch, das wäre mal wieder typisch Micmox.
Merke: Morgens vor dem Kaffee DIREKTE Ansprachen, ohne Entscheidungsspielraum mit der Hoffnung, er würde schon das Richtige machen. Nach dem ersten Kaffee sieht die Sache schon wieder anders aus.
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21
Jan
2008
Geschrieben von Micmox um 12:55 Uhr
Ich werde den Song von Bob Marley (auch) zu meiner Hymne machen.
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