15
Jul
2008
Geschrieben von Micmox um 12:41 Uhr
Merke, wenn man umknickt und der Knöchel dick wird UND es Tage später blau wird, dann ist was kaputt gegangen.
Und dann sollte man eben nicht mehr groß spazieren gehen und über Wellenbrecher turnen. Deshalb wurde es am Sonntag nach dem Spaziergang auch immer schlimmer.

Spaziergang an der Elbe, ganz hinten ist der Hamburger Hafen zu erahnen
In meinem Fall ist wohl ein Außenband im Eimer.
Das bedeutet die nächsten Tage so wenig Bewegung wie möglich (haha) und den Fuß hoch halten, um die Schwellung heraus zu bekommen und anschließend 6 Wochen nur mit einer Schiene leben um seitliche Bewegungen am Knöchel zu unterbinden.
Manche Ereignisse kann man nur mit Schicksal beschreiben. Da kaufe ich mir nach langer langer Zeit mal wieder ein eigenes Auto um meinen Bewegungsradius zu erweitern und die Flexibilität zu erhöhen (dazu später mehr), und jetzt das. Ich bin grmpf, so richtig grmpf. Manno.
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14
Jul
2008
Geschrieben von Micmox um 5:00 Uhr
Wir sind wie wir sind und so wie wir sind sind wir, innerhalb unserer kleinen Welt. Alles was wir machen, wie wir uns verhalten, wird beeinflusst durch unsere Umgebung. Wären wir woanders, mit anderen Bekanntschaften und Erfahrungen, wären wir immer noch wir, aber anders.
Nur eines bleibt überall konstant, die Zeit. Deshalb mußte ich auch HIER eine Kleinigkeit ändern.
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13
Jul
2008
Geschrieben von Micmox um 16:00 Uhr
Ich will das, was eigentlich wohl alle wollen, glücklich sein. So gehe ich durchs Leben und sehe jetzt zu, dass ich dieses primäre Ziel nicht wieder aus den Augen verliere, glücklich sein.
Oft passiert aber genau das, man verliert es aus den Augen und dann tritt Gewohnheit in den Vordergrund. Und wenn man dann unbemerkt dem Ziel nachgeht, die Gewohnheit zu erhalten, ohne dass man so richtig glücklich ist, dann bekommt man irgendwann evtl mal ein Problem.
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01
Jul
2008
Geschrieben von Micmox um 10:11 Uhr
Heute getwittert, dass ich das Jahr wohl in die Tonne treten kann. Dann diesen Beitrag gelesen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich mich derzeit ganz ähnlich verhalte, wie die Oma. Ich renne ziel- und planlos durch die Gegend und bin verwirrt, nur die Orientierung, die habe ich noch. Allerdings stehe ich auch in der Blüte meines Lebens, da sollte man das schon erwarten, während die Oma diese Zeit hinter sich hat. Bleibt zu hoffen, dass sie eine schöne Zeit hatte und viel erlebt hat. Und bleibt weiterhin zu hoffen, dass ich ganz schnell die “Kurve kriege”. Nicht, dass ich in 30 Jahren genau wie diese Oma durch die Gegend trabe, ziel- und dann auch orientierungslos. Und dann denke ich in einem hellen Moment an die jetzige Zeit zurück und komme zu dem Schluß “ist ja fast genau wie früher”.
Und genau jetzt, bei dieser Erkenntnis sollte ich mich mehr bemitleiden, als die Oma.
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30
Jun
2008
Geschrieben von Micmox um 6:53 Uhr
Auch in der Hölle
kann die Sonne scheinen
Können die Vögel zwitschern
können Blumen blühn
kann es traumhaft aussehen
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24
Jun
2008
Geschrieben von Micmox um 14:38 Uhr
Fahre nie, niemals mit dem Fahrrad an einer Schule vorbei, wenn Horden von Schülern gerade den Heimweg antreten. Du kommst dir vor, wie ein verlorener Marienkäfer, der in eine Ameisenstraße geraten ist.
Du wirst niedergetrampelt, überrollt und deine Hilfeschreie werden überhört. Keiner wird dich bemerken, ü-ber-haupt niemand.
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21
Jun
2008
Geschrieben von Micmox um 16:26 Uhr
Ich fürchte, ich habe mich jahrelang von einem Irrglauben leiten lassen.
In einer Welt, in der man nur noch lebt,
damit man täglich roboten geht,
ist die größte Aufregung, die es noch gibt,
das allabendliche Fernsehbild.
Jeder Mensch lebt wie ein Uhrwerk,
wie ein Computer programmiert. [...]
(aus “Hier kommt Alex” von den Toten Hosen)
Meinen Job, meine tägliche Arbeit habe ich immer hauptsächlich unter dem Aspekt gesehen, dass es abwechslungsreich sein muß. Ich habe mitleidig auf diejenigen herabgesehen, die täglich Gleiches verrichten müssen, Schema F. In allem habe ich wiederkehrende Muster gesehen und somit war ein potentieller Job schnell uninteressant, weil er auf Dauer nichts neues bringt.
weiter…
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11
Jun
2008
Geschrieben von Micmox um 10:55 Uhr
Im Großen gesehen, bedarf es nicht viel und schon ändert sich die Sichtweise total, erscheint wichtiges plötzlich total banal.
Was habe ich mich über meinen i-pod touch gefreut, ihn mit ins Bett genommen, mit ihm gespielt, tausendmal meine Mails und die Wetterdaten abgerufen, und jetzt, jetzt sieht er toll aus, wie er so auf meinem Drucker steht, vielleicht müsste er mal wieder aufgeladen werden, vielleicht.
Der i-pod touch war ein toller Zeitvertreib, doch eigentlich hätte es wichtigeres gegeben.
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