13
Jul
2008
Geschrieben von Micmox um 16:00 Uhr
Ich will das, was eigentlich wohl alle wollen, glücklich sein. So gehe ich durchs Leben und sehe jetzt zu, dass ich dieses primäre Ziel nicht wieder aus den Augen verliere, glücklich sein.
Oft passiert aber genau das, man verliert es aus den Augen und dann tritt Gewohnheit in den Vordergrund. Und wenn man dann unbemerkt dem Ziel nachgeht, die Gewohnheit zu erhalten, ohne dass man so richtig glücklich ist, dann bekommt man irgendwann evtl mal ein Problem.
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01
Jul
2008
Geschrieben von Micmox um 10:11 Uhr
Heute getwittert, dass ich das Jahr wohl in die Tonne treten kann. Dann diesen Beitrag gelesen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich mich derzeit ganz ähnlich verhalte, wie die Oma. Ich renne ziel- und planlos durch die Gegend und bin verwirrt, nur die Orientierung, die habe ich noch. Allerdings stehe ich auch in der Blüte meines Lebens, da sollte man das schon erwarten, während die Oma diese Zeit hinter sich hat. Bleibt zu hoffen, dass sie eine schöne Zeit hatte und viel erlebt hat. Und bleibt weiterhin zu hoffen, dass ich ganz schnell die “Kurve kriege”. Nicht, dass ich in 30 Jahren genau wie diese Oma durch die Gegend trabe, ziel- und dann auch orientierungslos. Und dann denke ich in einem hellen Moment an die jetzige Zeit zurück und komme zu dem Schluß “ist ja fast genau wie früher”.
Und genau jetzt, bei dieser Erkenntnis sollte ich mich mehr bemitleiden, als die Oma.
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30
Jun
2008
Geschrieben von Micmox um 6:53 Uhr
Auch in der Hölle
kann die Sonne scheinen
Können die Vögel zwitschern
können Blumen blühn
kann es traumhaft aussehen
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24
Jun
2008
Geschrieben von Micmox um 14:38 Uhr
Fahre nie, niemals mit dem Fahrrad an einer Schule vorbei, wenn Horden von Schülern gerade den Heimweg antreten. Du kommst dir vor, wie ein verlorener Marienkäfer, der in eine Ameisenstraße geraten ist.
Du wirst niedergetrampelt, überrollt und deine Hilfeschreie werden überhört. Keiner wird dich bemerken, ü-ber-haupt niemand.
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21
Jun
2008
Geschrieben von Micmox um 16:26 Uhr
Ich fürchte, ich habe mich jahrelang von einem Irrglauben leiten lassen.
In einer Welt, in der man nur noch lebt,
damit man täglich roboten geht,
ist die größte Aufregung, die es noch gibt,
das allabendliche Fernsehbild.
Jeder Mensch lebt wie ein Uhrwerk,
wie ein Computer programmiert. [...]
(aus “Hier kommt Alex” von den Toten Hosen)
Meinen Job, meine tägliche Arbeit habe ich immer hauptsächlich unter dem Aspekt gesehen, dass es abwechslungsreich sein muß. Ich habe mitleidig auf diejenigen herabgesehen, die täglich Gleiches verrichten müssen, Schema F. In allem habe ich wiederkehrende Muster gesehen und somit war ein potentieller Job schnell uninteressant, weil er auf Dauer nichts neues bringt.
weiter…
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11
Jun
2008
Geschrieben von Micmox um 10:55 Uhr
Im Großen gesehen, bedarf es nicht viel und schon ändert sich die Sichtweise total, erscheint wichtiges plötzlich total banal.
Was habe ich mich über meinen i-pod touch gefreut, ihn mit ins Bett genommen, mit ihm gespielt, tausendmal meine Mails und die Wetterdaten abgerufen, und jetzt, jetzt sieht er toll aus, wie er so auf meinem Drucker steht, vielleicht müsste er mal wieder aufgeladen werden, vielleicht.
Der i-pod touch war ein toller Zeitvertreib, doch eigentlich hätte es wichtigeres gegeben.
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09
Jun
2008
Geschrieben von Micmox um 16:00 Uhr
Poker sollte man als Spiel betrachten und beim Pokern sollte man Spaß und Freude empfinden. Trotzdem gehört auch eine Portion Ehrgeiz dazu, zumindest für mich. Ein wenig Wettkampf ist das Salz. Und wer beim Poker keinen kühlen Kopf bewahren kann, der sollte es lassen (im Sinne von Wettkampf). Am Wochenende habe ich im Spiel ein einziges Mal meinen Emotionen freien Lauf gelassen, ich wurde mitgerissen, weil es jemand geschickt verstanden hat, meine Gefühle zu reizen und dadurch habe ich diesen “Wettkampf” verloren.
Merke, wenn du bei vielen Mitspielern selber kein ASS hast (auch wenn die vorhandenen zwei Karten ganz nett sind), im Flop kommt aber ein ASS, dann ist das Ding mit großer Wahrscheinlichkeit gelaufen und man sollte aufhören weiter massenhaft Chips in die Mitte zu werfen, denn du benötigst definitiv etwas besseres, als ein Pärchen, denn mindestens einer der Mitspieler hat vermutlich ein weiteres ASS auf der Hand, bzw hat sogar sehr wahrscheinlich ein weiteres ASS auf der Hand, wenn er mit sehr hohen Einsätzen spielt.
Beim Pokern (ach eigentlich auch generell) kann nichts erzwungen werden.
Aber irgendwie passte dieser spielerische GAU ganz gut zu meinem derzeitigen Leben. Mit Mühe, Geduld, Beherrschung und Disziplin langsam etwas aufgebaut und durch einen einzigen emotionalen Fehltritt in kürzester Zeit wieder zunichte gemacht.
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10
Mai
2008
Geschrieben von Micmox um 14:09 Uhr
Entdecke gerade RSS Feeds. Ist tatsächlich ganz praktisch, auf einen Blick zu sehen, auf welchem Blog es etwas Neues zu lesen gibt.
Oh du wunderbare Technikwelt.
Was fange ich nur mit der gewonnenen Zeit an, da ich jetzt nicht mehr jeden Blog einzelnd aufrufe, nur um festzustellen, dass sich seit dem letzten Besuch nichts getan hat.
Update: Ich brech zusammen, ich betreue noch einen anderen Blog und bei neuen Kommentaren bekam ich das nicht immer gleich mit, ABER JETZT habe ich die Kommentare abonniert. Was für ein Wahnsinn, toll. Ich liebe RSS. Wieso habe ich das bloß nicht eher ausprobiert. (Irgendwie fühle ich mich gerade wie ein ein Depp, der ständig am Fernseher die Programme gewechselt hat und nun zum ersten mal eine Fernbedienung nicht nur in der Hand hält, sondern sie auch noch benutzt)
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