Archiv für die Kategorie » Erkenntnis «

27 Okt 2008

telefoniert

Geschrieben von Micmox um 9:45 Uhr

Auch wenn es nur um banales ging, selbst dabei blieb ein komisches Gefühl und eine Erkenntnis. Verlorenes Vertrauen lässt sich unmöglich über eine große Entfernung wieder aufbauen.

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22 Okt 2008

einwürfe

Geschrieben von Micmox um 0:53 Uhr

im leben bin ich in der regel nett, obwohl ich im inneren das bedürfnis nach rock’n roll habe, und damit fühle ich anders, als man vermuten könnte.

manchmal kommt das innere bedürfnis zum vorschein, das hat dann die wirkung eines vulkanausbruchs. besser wäre mehr rock’n roll im öffentlichen leben und damit mehr innerer zufriedenheit.

seit über 10 Jahren spiele ich im meiner freizeit theater, auch um den missstand zu kompensieren.

manchmal funktioniert es, meistens nicht. auch dort herrscht zuviel mainstream und zuwenig rock’n roll. zumindest der spass kommt dabei aber nicht zu kurz.

theater ist eine vielseitige spielwiese, und gerade tobe ich mich aus, wie selten zuvor, obwohl oder gerade weil ich dabei nicht im rampenlicht stehe, aber gestalten und beeinflussen kann, auf eine art, die meinem rock’n roll verständnis nahe kommt.

manchmal muss man einfach nur mal neues probieren, in allen bereichen. mut ist der schlüssel zu erfahrung, veränderung und erfüllung

und eigentlich bin ich auch ganz lieb, ganz lieb mit macken, und eigentlich finde ich das auch ganz gut. denn wer will auf dauer schon das perfekte.

nur manchmal vielleicht ein wenig mehr rock’n roll …

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03 Okt 2008

So oder So (2)

Geschrieben von Micmox um 14:59 Uhr

Beitrag Nummer eins mit diesem Titel habe ich wieder gelöscht. Man sollte um 3 Uhr nachts keine Sätze aus dem Bauch heraus und noch unter dem Eindruck des erlebten veröffentlichen. Es könnte sein, das diese dann wieder nüchtern wach nicht mehr ganz so toll wirken.

Die gestrige Party war in Bezug auf Alkohol sehr interessant. Man konnte mal wieder wunderbar beobachten, wie sich Menschen unter Einfluss von Bier und Co. verändern. Einige lassen ab einem bestimmten Pegel ihre Alltagsmasken fallen und dieses zu beobachten kann äußerst interessant sein.

Man blickt gewissermassen ein wenig hinter die Fassade und es komplettiert ein wenig mehr das Bild, welches man sich schon vorher über bestimmte Personen gemacht hat. Es kann einen Menschen sympathischer machen, es kann aber auch genau das Gegenteil passieren.

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03 Sep 2008

Ich bin Legende

Geschrieben von Micmox um 2:03 Uhr

Durch Anke bin ich auf “Sieben Argumente gegen die Synchronisation. Eine Polemik” gestossen. Da die alternative Schnittfassung von “I Am Legend” (mit einem anderen Schluß) nur im O-Ton auf der DVD vorhanden ist, war das mal eine gute Gelegenheit zum Vergleich. Zudem glänzt der Film ja nicht gerade durch wortgewaltige Dialoge, ist also für den Anfang eines synchronstimmenverwöhnten Deutschen ideal.

Nun gut, den Versuch ohne Untertitel habe ich dann nach kurzer Zeit abgebrochen, da Herr Smith die wenigen gesprochenen Sätze so dahinnuschelt, dass ich doch arge Probleme bekam. Mit Untertitel ging es dann sehr gut, und es stimmt schon:

“Dem Schauspieler werden grundlos die Stimmbänder herausoperiert. Statt dessen bekommt er eine fremde Stimme transplantiert”.

Mit O-Ton wirkt der Charakter ganz anders.

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13 Aug 2008

Plötzlich nicht mehr da

Geschrieben von Micmox um 14:04 Uhr

S ist zusammengesunken und nicht wieder aufgestanden, einfach so, in der Öffentlichkeit an einem Dienstag. S war der Sohn der besten Freundin meiner Mutter. Kinder sollten nicht vor ihren Eltern sterben sagte meine Mutter, als sie mir das Ereignis mitteilte, und nicht so plötzlich und unvermittelt ergänzte ich denkender Weise.

So etwas passiert vermutlich ständig irgendwo, aber S gehörte zu meiner Generation und ich kannte ihn, zwar nur sehr sehr flüchtig, trotzdem kann ich mit S ein Gesicht und eine Stimme verbinden.

So drängt sich heute mal die ohnehin bekannte Erkenntnis in den Vordergrund, dass wir nicht ewig Zeit haben und alle ständig auf dünnen Eis wandeln, dass jederzeit brechen kann.

Ein Grund mehr, endlich damit aufzuhören, dass ich meine Energie und Lebensfreude mit den ständigen Versuchen verschwende, runde Bauklötzchen stapeln zu wollen.

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31 Jul 2008

alles alle

Geschrieben von Micmox um 11:21 Uhr

Weinkorken

eine flasche wein
allein
an einem abend
könnte unter umständen
des guten zuviel
sein

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15 Jul 2008

Humpi bleibt Humpi, für länger

Geschrieben von Micmox um 12:41 Uhr

Merke, wenn man umknickt und der Knöchel dick wird UND es Tage später blau wird, dann ist was kaputt gegangen.

Und dann sollte man eben nicht mehr groß spazieren gehen und über Wellenbrecher turnen. Deshalb wurde es am Sonntag nach dem Spaziergang auch immer schlimmer.

IMG 4374
Spaziergang an der Elbe, ganz hinten ist der Hamburger Hafen zu erahnen

In meinem Fall ist wohl ein Außenband im Eimer.

Das bedeutet die nächsten Tage so wenig Bewegung wie möglich (haha) und den Fuß hoch halten, um die Schwellung heraus zu bekommen und anschließend 6 Wochen nur mit einer Schiene leben um seitliche Bewegungen am Knöchel zu unterbinden.

Manche Ereignisse kann man nur mit Schicksal beschreiben. Da kaufe ich mir nach langer langer Zeit mal wieder ein eigenes Auto um meinen Bewegungsradius zu erweitern und die Flexibilität zu erhöhen (dazu später mehr), und jetzt das. Ich bin grmpf, so richtig grmpf. Manno.

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14 Jul 2008

Verhaltensweisen

Geschrieben von Micmox um 5:00 Uhr

Wir sind wie wir sind und so wie wir sind sind wir, innerhalb unserer kleinen Welt. Alles was wir machen, wie wir uns verhalten, wird beeinflusst durch unsere Umgebung. Wären wir woanders, mit anderen Bekanntschaften und Erfahrungen, wären wir immer noch wir, aber anders.

Nur eines bleibt überall konstant, die Zeit. Deshalb mußte ich auch HIER eine Kleinigkeit ändern.

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