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23 Nov 2008

Theater Theater

Geschrieben von um 23:05 Uhr

Theater ist derzeit ein Teil meines Lebens. Seit 11 Jahren bin ich mal mehr mal weniger aktiv in einer Amateurtheatergruppe in Elmshorn.

Theater ist cool. Für Menschen, die ihren Spieltrieb ins Erwachsenenalter gerettet haben, ist es eine perfekte Möglichkeit, sich auszutoben.

Theater hilft. Wer einmal auf der Bühne stand und vor etlichen Zuschauern ohne Netz und doppelten Boden etwas aufgeführt hat, den können auch keine öffentlichen Reden oder Meetings mehr schocken.

Theater ist gesellig. Mit vielen lieben Menschen kommt man regelmäßig zusammen und entwickelt in monatelangen Proben etwas sehr persönliches.

Theater bestätigt. Das direkt Feedback schon während einer Aufführung durch lachen, klatschen, aber auch durch extreme Stille ist einmalig.

Theater berauscht. Wann noch, als vor und während einer Aufführung hat der Körper sonst in unserem normalen durchorganisierten Leben die Möglichkeit, derart viel Adrenalin auszuschütten.

Theater macht einfach Spaß. Man darf Situationen ausleben, für die man im “normalen” Leben schon mal weggesperrt werden könnte.

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Theater entspannt. Wer einem guten Stück zuschaut, vergisst den Alltag, entspannt, lacht, fiebert mit. Es ist fast wie Kino und doch ganz anders.

Und Theater ist Tradition. Schon seit Ewigkeiten unterhalten Schauspieler und bieten eine Abwechslung vom Alltag.

Wer sich mal umsehen möchte: Bitte eintreten

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31 Okt 2008

Ablage bleibt langweilig

Geschrieben von um 12:52 Uhr

oder anders gesagt, ich bin immer noch nicht schlauer geworden

jedesmal, wenn ich mal wieder an die persönliche Ablage gehe, weil der Stapel inzwischen das darüber liegenden Regalbrett erreicht hat, denke ich mir “ab jetzt sortierst du alles, was in Zukunft kommt, sofort weg”, j_e_-_d_e_s_-_m_a_l_(!)

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27 Okt 2008

telefoniert

Geschrieben von um 9:45 Uhr

Auch wenn es nur um banales ging, selbst dabei blieb ein komisches Gefühl und eine Erkenntnis. Verlorenes Vertrauen lässt sich unmöglich über eine große Entfernung wieder aufbauen.

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22 Okt 2008

einwürfe

Geschrieben von um 0:53 Uhr

im leben bin ich in der regel nett, obwohl ich im inneren das bedürfnis nach rock’n roll habe, und damit fühle ich anders, als man vermuten könnte.

manchmal kommt das innere bedürfnis zum vorschein, das hat dann die wirkung eines vulkanausbruchs. besser wäre mehr rock’n roll im öffentlichen leben und damit mehr innerer zufriedenheit.

seit über 10 Jahren spiele ich im meiner freizeit theater, auch um den missstand zu kompensieren.

manchmal funktioniert es, meistens nicht. auch dort herrscht zuviel mainstream und zuwenig rock’n roll. zumindest der spass kommt dabei aber nicht zu kurz.

theater ist eine vielseitige spielwiese, und gerade tobe ich mich aus, wie selten zuvor, obwohl oder gerade weil ich dabei nicht im rampenlicht stehe, aber gestalten und beeinflussen kann, auf eine art, die meinem rock’n roll verständnis nahe kommt.

manchmal muss man einfach nur mal neues probieren, in allen bereichen. mut ist der schlüssel zu erfahrung, veränderung und erfüllung

und eigentlich bin ich auch ganz lieb, ganz lieb mit macken, und eigentlich finde ich das auch ganz gut. denn wer will auf dauer schon das perfekte.

nur manchmal vielleicht ein wenig mehr rock’n roll …

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03 Okt 2008

So oder So (2)

Geschrieben von um 14:59 Uhr

Beitrag Nummer eins mit diesem Titel habe ich wieder gelöscht. Man sollte um 3 Uhr nachts keine Sätze aus dem Bauch heraus und noch unter dem Eindruck des erlebten veröffentlichen. Es könnte sein, das diese dann wieder nüchtern wach nicht mehr ganz so toll wirken.

Die gestrige Party war in Bezug auf Alkohol sehr interessant. Man konnte mal wieder wunderbar beobachten, wie sich Menschen unter Einfluss von Bier und Co. verändern. Einige lassen ab einem bestimmten Pegel ihre Alltagsmasken fallen und dieses zu beobachten kann äußerst interessant sein.

Man blickt gewissermassen ein wenig hinter die Fassade und es komplettiert ein wenig mehr das Bild, welches man sich schon vorher über bestimmte Personen gemacht hat. Es kann einen Menschen sympathischer machen, es kann aber auch genau das Gegenteil passieren.

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03 Sep 2008

Ich bin Legende

Geschrieben von um 2:03 Uhr

Durch Anke bin ich auf “Sieben Argumente gegen die Synchronisation. Eine Polemik” gestossen. Da die alternative Schnittfassung von “I Am Legend” (mit einem anderen Schluß) nur im O-Ton auf der DVD vorhanden ist, war das mal eine gute Gelegenheit zum Vergleich. Zudem glänzt der Film ja nicht gerade durch wortgewaltige Dialoge, ist also für den Anfang eines synchronstimmenverwöhnten Deutschen ideal.

Nun gut, den Versuch ohne Untertitel habe ich dann nach kurzer Zeit abgebrochen, da Herr Smith die wenigen gesprochenen Sätze so dahinnuschelt, dass ich doch arge Probleme bekam. Mit Untertitel ging es dann sehr gut, und es stimmt schon:

“Dem Schauspieler werden grundlos die Stimmbänder herausoperiert. Statt dessen bekommt er eine fremde Stimme transplantiert”.

Mit O-Ton wirkt der Charakter ganz anders.

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13 Aug 2008

Plötzlich nicht mehr da

Geschrieben von um 14:04 Uhr

S ist zusammengesunken und nicht wieder aufgestanden, einfach so, in der Öffentlichkeit an einem Dienstag. S war der Sohn der besten Freundin meiner Mutter. Kinder sollten nicht vor ihren Eltern sterben sagte meine Mutter, als sie mir das Ereignis mitteilte, und nicht so plötzlich und unvermittelt ergänzte ich denkender Weise.

So etwas passiert vermutlich ständig irgendwo, aber S gehörte zu meiner Generation und ich kannte ihn, zwar nur sehr sehr flüchtig, trotzdem kann ich mit S ein Gesicht und eine Stimme verbinden.

So drängt sich heute mal die ohnehin bekannte Erkenntnis in den Vordergrund, dass wir nicht ewig Zeit haben und alle ständig auf dünnen Eis wandeln, dass jederzeit brechen kann.

Ein Grund mehr, endlich damit aufzuhören, dass ich meine Energie und Lebensfreude mit den ständigen Versuchen verschwende, runde Bauklötzchen stapeln zu wollen.

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31 Jul 2008

alles alle

Geschrieben von um 11:21 Uhr

Weinkorken

eine flasche wein
allein
an einem abend
könnte unter umständen
des guten zuviel
sein

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