Der Vorteil einer Wohnung mit Fenster in allen vier Himmelsrichtungen, ist ein wundervoller frischer Luftzug am Morgen, wenn gleichzeitig alles geöffnet ist, was offen sein kann. So lässt sich der kommende Tag gut aushalten.
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30 Jun 2009
Schwerpunktverlagerung
Geschrieben von Micmox um 11:54 Uhr
Gerade meinen letzten Beitrag im Feedreader gelesen und dabei gedacht, was ist das nur für ein belangloser, überflüssiger Quatsch (Selbstreflektion). Ich werde meinen Blog mal wieder mehr auf selbstgemachte Fotos ausrichten und das Getextete reduzieren.
30 Jun 2009
Brummer sollen draussen brummen
Geschrieben von Micmox um 9:55 Uhr
Gestern abend, nach einem Tag mit ständig offener Terrassentür, durfte ich gefühlte ein Dutzend Brummer, die ständig gegen die Fensterscheiben flogen, entfernen.
20 Sekunden, nachdem ich heute die Tür nach aussen geöffnet hatte, war schon wieder eine Nummer Eins in der Wohnung.
Grundsätzlich habe ich damit ja kein Problem, wenn sie denn irgendwann wieder den Ausgang finden würden, aber das scheint für sie fast ein Ding der Unmöglichkeit zu sein.
So wird auch dieser Brummer umherfliegen und ab und an gegen Fensterscheiben knallen, bis ich ihn erlöse. Brummer sind doof.
Werde wohl mal nach einer Fliegenschutztür schauen müssen.
22 Jun 2009
Das ist ..
Geschrieben von Micmox um 12:22 Uhr
Täglich wird in der Lokalzeitung eine Person vorgestellt. Heute ist es eine Frau, die für mich sehr gut die Wandlung des Arbeitsmarktes verdeutlicht.
Die 34-jährige ist die Nachfolgerin im Sekretariat. Sie ist damit nicht nur die direkte Mitarbeiterin vom Chef sondern auch als Protokollführerin bei den Sitzungen des Ausschusses im Einsatz. Sie hat BWL mit Schwerpunkt Controlling studiert und arbeitete nach ihrem Studium in unterschiedlichen Abteilungen beim vorherigen Arbeitgeber als Controllerin. Die verheiratete Mutter nutzte ihre Erziehungszeit, um eine Zusatzausbildung als Bilanzbuchhalterin zu machen. Auf ihr Wissen wird sie künftig vermehrt zugreifen können, da sie neben den Sekretariats auch administrative Aufgaben übernehmen soll.
Sekretärinnen sind definitiv nicht mehr das, was sie mal waren!
15 Jun 2009
Gegen Kipo
Geschrieben von Micmox um 8:58 Uhr
Es gibt da ja diese Online-Petition gegen die Indizierung und Sperrung von Internetseiten. Innerhalb der Web 2.0 Szene gilt es ja schon fast als Pflicht, der Argumentation zu folgen und die Petition zu zeichnen. Ich habe das auch gemacht.
Vor kurzem habe ich einen Freund darauf angesprochen, ob er denn auch unterzeichnet hätte. Er erwiderte schlicht und einfach “nö, ich finde die Sperren ok”. Jetzt hätte es aus mir rausbrechen müssen, hunderte tolle Argumente, was er denn für ein blinder Dummkopf wäre und die Zeichen der Zeit nicht sehe und überhaupt … Aber verdammt, mir fiel nichts schlagkräftiges ein, ausser vielleicht das Wort “Zensursula”, möglicher Missbrauch, das am Ziel vorbeigeschossen wurde, die Ahnungslosigkeit der Politiker. Aber, ist das wirklich schlagkräftig? Mag die Ursula auch eine Medienschlampe sein, die gerne im Rampenlicht steht und auch mal über das Ziel hinausschiesst, wenn man das ganze Traraaa einfach nur mal auf das runterbricht, was es derzeit eigentlich nur ist, nämlich den Zugang zu eklhaften, verbotenen Content zu erschweren, dann ist das völlig ok.
NATÜRLICH muss alles getan werden, diese Inhalte auch komplett zu entfernen, die Hintermänner strafrechtlich zu verfolgen, aber wenn zusätzlich, sagen wir als Sofortmaßnahme, der Zugang erschwert wird, dann ist das doch zumindest nicht negativ.
NATÜRLICH darf die Sperrung nicht so einfach auf andere Bereiche ausgeweitet werden, dürfen keine Personen, die versehentlich oder aus Dummheit auf gesperrte Seiten gelangen, pauschal verdächtigt und verfolgt werden.
Aber seien wir ehrlich, die gesamte Entrüstung im Web 2.0 beruht auf einer “Das Glas ist halb leer” -Einstellung. Wir vermuten böses, wir befürchten Missbrauch. Ob es wirklich soweit kommt, wer weiß es schon.
Wir müssen wachsam sein und bleiben, und wenn das Grundgesetz ausgehebelt wird, müssen wir aufschreien. Aber wenn der Online – Zugang zu etwas wirklich abscheulichen erschwert wird? Zensiert wird in Deutschland im Bereich Printmedien und Fernsehen seit eh und je. Sperren und Zensur sollten nur überprüfbar (transparent) und nachvollziehbar sein, und da wird ja wohl im aktuellen Fall nachgebessert.
Die Online Petition ist gut und sinnvoll, sie hat Politiker dazu gebracht, sich mit dem Thema noch einmal genauer zu befassen und (hoffentlich) die Problematik dahinter besser zu verstehen und sie hat alle für das Thema Zensur sensibilisiert. Wenn dann irgendwann der Zugang zu klar strafrechtlich relevanten Inhalten tatsächlich erschwert wird, habe ich nichts dagegen.
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29 Mrz 2009
heiss und kalt im nass
Geschrieben von Micmox um 21:23 Uhr
Entspannung ist, abends bei guter Musik, Kerzenschein und komplett geöffneten Fenster in eine Wanne mit heissen Wasser zu steigen.
Das Wasser wärmt den Körper, die kühle Luft erfrischt die Seele, die Kerzen tauchen alles in ein wohliges Licht und die Musik untermalt das Ganze.
15 Mrz 2009
Der Vorleser
Geschrieben von Micmox um 1:37 Uhr
Ich habe komplett unvorbereitet diesen Film gesehen, wusste fast überhaupt nicht, um was es ging, vielleicht gerade mal, dass er für Oscars nominiert war und Kate Winslet für die Rolle einen Oscar bekommen hat.
Und genau dadurch hat sich bei mir die wohl erstaunlichste Wandlung überhaupt während eines Films ergeben. Nach einer halben Stunde habe ich auf die Uhr geschaut, nach 50 Minuten fand ich den Film nur langweilig und dann hat mich die Story ganz plötzlich und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Eine erstaunliche Geschichte, die zum Nachdenken anregt.
Eines ist mir auf jeden Fall mal wieder bewusst geworden. Um eine Straftat zu beurteilen, reicht es bei weitem nicht aus, nur die Auswirkung der Tat zu bewerten und über Motive und Beweggründe zu spekulieren. Da muss jedes mal ganz genau nachgeforscht werden, um vernünftige Rückschlüsse ziehen zu können. Das galt früher und das ist auch heute noch so.
Und genau deshalb würde ich es mir grundsätzlich niemals erlauben, aus “der Ferne” für Straftaten ein bestimmtes Strafmaß zu fordern.

