Dieses Live-Video ist von der Machart und von der Musik ganz wunderbar, erinnert mich so ein wenig an Lady Gaga als Rock & Alternative Version, also viel besser. Und dann noch der Augenaufschlag in die Kamera …
Facebook, Flickr, lastfm, Tumblr, Twitter, Xing, alles ganz nett, aber überall fühle ich mich nur als Mieter, ich nutze vorgegebene Strukturen, eventuell noch ein wenig an meinen Geschmack und meine Bedürfnisse angepasst.
Wie mein Blog aussieht bestimme alleine ich, auf meiner Webspace, mit den von mir gewünschten Funktionaltitäten, Inhalten und Layout.
Nur in meinem Blog bin ich zu Hause (also internettechnisch gesehen) und nur dort fühle ich mich auch richtig “wohl”.
Deshalb wird es Micmox als Blog auch in Zukunft geben, vielleicht nicht regelmäßig mit aktuellen Einträgen, aber auch nie ganz weg.
Installation: Wegen der versprochenen einfachen Installation und weil diese (wenn gewünscht) unter Windows abläuft, ich also nichts “plattmachen” muss (sicher ist sicher), habe ich mich also für Jolicloud als mein erstes Linux Betriebssystem entschieden.
Anschließend läuft Jolicloud innerhalb der Windows-Partition in einem Container und beim Starten des Netbooks hat man die Wahl, ob mit Windows XP oder mit Jolicloud gearbeitet werden soll. Mit installiert wurde automatisch eine kleine Auswahl an Programmen.
Was ist in der Praxis nun der Unterschied zum klassischen Windows?
Manchmal empfinde ich weniger als mehr, auch in der Musik. Ein gutes Beispiel ist eine Stück von El Perro Del Mar, ‘Change of Heart’, wo mir das Original irgendwie zu blass und “bassig” ist.
Eine Unplugged-Cover-Version des Stückes zusammen mit Lykke Li finde ich dagegen großartig, zwei Stimmen, eine Gitarre und ein Becher, das reicht in dem Fall.
Vor einigen Monaten, beim Schlendern durch einen dieser großen Elektronikmärkte, bin ich auf die fixe Idee gekommen, eines dieser unglaublich tollen kleinen mobilen “Mini-Notebooks”, Netbook genannt, zu erstehen. Nicht sooo teuer, würde in jede Männerhandtasche passen (wenn es sie denn gebe), und überhaupt ja so unglaublich mobil und praktisch.
Also ganz spontan, wie Mann bei Elektronikartikeln so ist, gekauft und begeistert installiert.
Dann habe ich gemerkt, dass ich mit diesem Teil und seinem 10 Zoll Display und Windows XP als Betriebssystem exakt nichts mache, ausser unterwegs Mails lesen, Feeds lesen, ToDo und Kalender verwalten und 2 bis 5 Internetseiten ansurfen. Eigentlich war das Netbook langweilig, alles war wie beim großen Desktop-PC, nur war der Bildschirm einfach nur klein, damit zu unübersichtlich und somit anstrengend.
Dummerweise konnte ich mobil zudem noch exakt das Gleiche mit meinem I-Pod Touch machen. Da war das Display zwar noch kleiner, dabei war es aber weder noch unübersichtlicher, noch schlechter zu lesen. Und das Teil passte auch in eine Jackentasche und die Bedienung war zudem noch sexy. So wanderte das Netbook nach kurzer Benutzungszeit ins Regal und drohte zu verstauben.
Da wäre es wohl immer noch, hätte ich nicht zufällig diesen Artikel gelesen. Ich wurde neugierig und das Netbook vor der totalen Verstaubung gerettet.