Heute muß ich nicht arbeiten, gestern mußte ich schon.
Zu einem Arbeitsstart gehört zwingend ein Kaffee, besonders gestern, wo der Start vor 4 Uhr morgens mit der Fahrt zur Arbeit lag. Zeit ist knapp so früh am Morgen und die Besitzer eines Kaffeevollautomaten werden es wissen, bevor die braune Flüssigkeit im “Coffee to Go – Becher” ist, dauert es und dabei entsteht eine Menge Krach: aufheizen, Leitungen durchspülen. Wenn man Pech hat, darf man noch Kaffebohnen und Wasser nachfüllen und den Kaffeesatzbehälter ausleeren.
Dann muß nur noch das Auto vom Weiß freigeschaufelt werden, was sich aufgrund der schmalen Auffahrt als sehr nervig erweist. Direkt links und rechts vom Auto sind nämlich die Schneereste der freigeräumten Fläche, in die man nun unweigerlich mehrfach hineintreten muß = nasse Füße bevor man richtig wach ist.
Anschließend noch schnell das Auto eingeräumt und losgefahren, um dann nach 3 Minuten zu merken dass der Kaffee noch im Flur des Hauses steht = wildestes Gefluche, aber im Auto, mitten in der Nacht hört mich ja keiner.
Zu einem Arbeitsende gehört es NICHT, beim Versuch das Auto auszuladen, schwungvoll auf dem Hosenboden zu landen.
Zum Glück lief zwischen Anfang und Ende alles super.
(Ja, das zweite Bild ist “leicht” verwackelt, aber trotzdem erkennt man Eis auf der Straße, pures Eis, rutschiges Eis)

