04 Jan 2009

Einsam versus Zweisam

Geschrieben von um 22:46 Uhr

Eine nüchterne Betrachtung:

Einsam ist cool, man braucht keine Rechenschaft ablegen, keine Kompromisse eingehen. Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Mitternacht zu MC D, ein Whiskey um 2 Uhr nachts? Kein Problem. Das Waschbecken von Zahnpastaresten kontaminiert, in jeder Ecke eine Klamotte, na und? Einfach seine Ruhe haben wollen und stundenlang ungestört ein Buch lesen, spontan nach Big Town und wasweissich unternehmen, warum nicht? …

Zweisam ist einsam mit einem vorgesetzten Filter. Manchmal durchaus nervig, manchmal auch anstrengend, weil nun mal nicht direkt und ungefiltert, und manches lässt der Filter ohne Diskussion auch gar nicht durch. Zweisam ist komplizierter.

Zweisam hat aber auch Vorteile, man reflektiert und wird reflektiert, jederzeit. Dadurch bleibt man in unseren sozialen Gesellschaft “kompatibler”, das erleichtert einiges. Und alles was man lebt und erlebt kann man teilen. Freude, mit einem anderen erlebt ist doppelt schön. Leid, mit einem anderen erlebt ist halbes Leid.

Zweisam!

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