So, jetzt kommt der letzte Abend in diesem Jahr in Berlin. Das wichtigste zuerst, der Nebel, der mich in meinem Job bisher umgeben hat, der lichtet sich so langsam. Inzwischen kann ich was tun und was noch wichtiger ist, ich weiß, was ich tue.
Das Hotelzimmer, in dem ich bisher vier Nächte verbringen durfte und wo mir noch eine Nacht bevorsteht ist, nunja: ok. Für den Preis darf man auch nicht zuviel erwarten. Ab sechs Uhr morgens ist es allerdings durch den Straßenlärm so laut, dass ein geöffnetes Fenster gar nicht mehr geht.
Heute Abend gab es dann auch noch eine Premiere, ich war auf dem ersten Weihnachtsmarkt, für den Eintrittsgeld verlangt wurde (Gendarmenmarkt). Er war trotzdem brechend voll.
Morgen wird noch bis mittags gearbeitet, anschließend geht es dann wieder in den Westen.
Zum Abschluß fogen noch zwei Bilder, ein Blick aus meinem Hotelzimmer von heute morgen und ein verwackeltes Bild vom Gendarmenmarkt (nach drei Glühwein und mit dieser komischen Handykamera, kann man auch nicht mehr erwarten).
Ins Bett gestiegen und mit der Bettdecke gemütlich gemacht, Buch genommen und losgelesen. Kurze Zeit später fing es an, am Bein zu kitzeln. Mit der Hand unter die Bettdecke zum Kratzen und plötzlich “etwas” zwischen den Fingern gehabt. “Beute” im Licht begutachtet und als “nicht-kleine Spinne” identifiziert.
In anbetracht meiner Spinnenphobie bin ich überraschend ruhig geblieben. Trotzdem wird in Zukunft das Bettzeugs vorher bei Licht ausgeschüttelt.
War schon seit Tagen nicht mehr in meinem Wohnzimmer. Und ab morgen bin ich bis Freitag in Berlin. Die Weihnachtstage werden dann hoffentlich etwas ruhiger. Ich versuche mal, jeden Tag aus Berlin ein Handy-Schnappschuss zu veröffentlichen, damit sich hier wieder ein wenig mehr tut.