Auch wenn es nur um banales ging, selbst dabei blieb ein komisches Gefühl und eine Erkenntnis. Verlorenes Vertrauen lässt sich unmöglich über eine große Entfernung wieder aufbauen.
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26 Okt 2008
Und weg … (mit Trübsinn)
Geschrieben von Micmox um 13:23 Uhr
So, jetzt ist er weg, der letzte Beitrag. Gelöscht. Man sollte persönliche Rückblicke nicht aus einer Laune heraus schreiben. Nachträglich konnte ich mich mit dem geschriebenen auch nicht mehr so richtig wirklich identifizieren, zu einseitig, zu jammerig. Hier soll ja nicht der Eindruck entstehen, ich springe demnächst von einer Klippe. Die vergangenen Monate hätte zwar besser laufen können, aber hey, sie sind ähm, ja … vergangen eben.
Wichtig ist doch das “Jetzt”, und dieses “Jetzt” ist sehr vielschichtig. Und wenn man das “Jetzt” genauer betrachtet findet man auch sehr viel Spaß und Gründe, Optimismus zu verbreiten. Also lasst uns jeden Tag bewusst leben und dieses Leben geniessen.
Und jetzt schnappe ich mir meinen Regenschirm und mache einen Spaziergang. Auch ein grauer nasser Tag hat seine Reize.
25 Okt 2008
Träume sind Schäume und ein Rückblick
Geschrieben von Micmox um 1:14 Uhr
Nachträglich *gelöscht*, wen interessiert schon ein Rückblick, entstanden aus schäumenden Träumen.
23 Okt 2008
Auf fremden Tellern
Geschrieben von Micmox um 3:14 Uhr
Neulich beim Buffet beobachtet: Bohnen und Broccoli Rosenkohl werden schief angeschaut, während die Kartoffeln auf dem eigenen Teller mit Tomatensauce Ketchup ertränkt werden.
Update 23.10. 11:50: nachträgliche Korrektur erforderlich, ich sollte in Zukunft spät in der Nacht nichts mehr veröffentlichen.
22 Okt 2008
Lasst uns zuerst mal kurz reden
Geschrieben von Micmox um 22:24 Uhr
Einmal in der Woche trifft man sich, um etwas zu tun. Und jedes Mal ist es das Gleiche. Wie ich es hasse, dieses kurz “zusammen sitzen”, bevor man loslegen möchte. Da sitzen dann alle zusammen und da wird geredet, hier ein wenig und da ein wenig, und dann wird berichtet, und dann kommt noch jemand, und dann wird noch einmal berichtet, und dann kommt noch einer verspätet, also müssen sich alle anderen ein drittes Mal das Gleiche anhören, und dann beredet man noch Dinge die eigentlich nur eine handvoll Leute interessiert, und dann melden sich noch andere zu Wort, nur um auch noch etwas zu sagen, und so fliesst die Zeit dahin, und dann legt man endlich los, kurz bevor man wieder enden muss, weil es schon so spät ist. Und irgendwann nach Wochen fragt man sich, wo sie geblieben ist, die Zeit.
22 Okt 2008
einwürfe
Geschrieben von Micmox um 0:53 Uhr
im leben bin ich in der regel nett, obwohl ich im inneren das bedürfnis nach rock’n roll habe, und damit fühle ich anders, als man vermuten könnte.
manchmal kommt das innere bedürfnis zum vorschein, das hat dann die wirkung eines vulkanausbruchs. besser wäre mehr rock’n roll im öffentlichen leben und damit mehr innerer zufriedenheit.
seit über 10 Jahren spiele ich im meiner freizeit theater, auch um den missstand zu kompensieren.
manchmal funktioniert es, meistens nicht. auch dort herrscht zuviel mainstream und zuwenig rock’n roll. zumindest der spass kommt dabei aber nicht zu kurz.
theater ist eine vielseitige spielwiese, und gerade tobe ich mich aus, wie selten zuvor, obwohl oder gerade weil ich dabei nicht im rampenlicht stehe, aber gestalten und beeinflussen kann, auf eine art, die meinem rock’n roll verständnis nahe kommt.
manchmal muss man einfach nur mal neues probieren, in allen bereichen. mut ist der schlüssel zu erfahrung, veränderung und erfüllung
und eigentlich bin ich auch ganz lieb, ganz lieb mit macken, und eigentlich finde ich das auch ganz gut. denn wer will auf dauer schon das perfekte.
nur manchmal vielleicht ein wenig mehr rock’n roll …

