Was wird das wohl?

03 Sep 2008
Geschrieben von Micmox um 20:32 Uhr
Die Zeit als Fluss. Momentan habe ich das Gefühl der Fluss fliesst schnell, sehr schnell. Viele lassen sich von ihm mitreissen und haben kaum Zeit nach links und rechts zu schauen. Einzig nicht untergehen ist das Ziel.
Ich nicht, ich sitze auf einem Felsen mitten im Fluss und schaue erstaunt, wie alle, alles an mir vorbeisaust, unerbittlich. Gerne würde ich mich mit einem/einer Austauschen, ein paar Worte wechseln, aber kaum setze ich an, ist er/sie schon wieder vorbei, getrieben vom Fluß.
So werde ich dann auch demnächst den Schritt ins Wasser machen. Wird es mir besser gehen, wenn ich nicht mehr so viel nachdenke, sondern hauptsächlich damit beschäftigt bin, nicht unterzugehen, oder werde ich mit Wehmut an die Zeit zurückdenken, wo ich “über den Dingen” saß.
Erstrebenswert ist beides nicht, wer nur sitzt kommt nicht weiter, wer getrieben wird kann nicht geniessen. Ich muß positiv denken. Bin ich erst mal im Wasser, werde ich es schon wieder lernen, dass Wasser zu beherrschen und nicht umgekehrt.
Solange schaue ich den Treibenden hinterher, gleichzeitig neidisch und bemitleidend, … und meine Tränen folgen ihnen.
03 Sep 2008
Geschrieben von Micmox um 2:03 Uhr
Durch Anke bin ich auf “Sieben Argumente gegen die Synchronisation. Eine Polemik” gestossen. Da die alternative Schnittfassung von “I Am Legend” (mit einem anderen Schluß) nur im O-Ton auf der DVD vorhanden ist, war das mal eine gute Gelegenheit zum Vergleich. Zudem glänzt der Film ja nicht gerade durch wortgewaltige Dialoge, ist also für den Anfang eines synchronstimmenverwöhnten Deutschen ideal.
Nun gut, den Versuch ohne Untertitel habe ich dann nach kurzer Zeit abgebrochen, da Herr Smith die wenigen gesprochenen Sätze so dahinnuschelt, dass ich doch arge Probleme bekam. Mit Untertitel ging es dann sehr gut, und es stimmt schon:
“Dem Schauspieler werden grundlos die Stimmbänder herausoperiert. Statt dessen bekommt er eine fremde Stimme transplantiert”.
Mit O-Ton wirkt der Charakter ganz anders.
02 Sep 2008
Geschrieben von Micmox um 12:56 Uhr

Na, das kann ja was werden: Bier durch Bewegung ersetzt.
02 Sep 2008
Geschrieben von Micmox um 11:48 Uhr
Helfen ist doch was schönes, und wenn es nur bei “schnöden” Computerproblemen ist. Das ist sozusagen das Ü-Ei für Fortgeschrittene ohne Schokolade. Spaß, Spannung und manchmal sogar was zum Spielen (ausprobieren). Schade ist nur, wenn sich der Erfolg nicht so schnell einstellt. Das ist dann, wie bei diesem blöden Fummelkram in den Ü-Eiern, den man nicht zusammengebaut bekommt.