Heute morgen muß ich arbeiten, das bedeutet derzeit Home-Office ab 6:00 Uhr.
Ein Vorteil hat das morgendliche frühe Aufstehen ja, die außerhäusliche Luft ist noch frisch. Also öffne ich alles, was sich vom kleinen Klofenster bis zur Haustür öffnen lässt, und schon wird der Muff des letzten heißen Tages herausgezogen.
Die Luft im Haus erneuert sich und ich stehe bei angenehmen 16 Grad auf der Terrasse, nippe am heißen Kaffee und höre den Vögeln zu, während von weitem stetig das leise Rauschen der Autos zunimmt, wo so langsam der Pendlerstrom Richtung Hamburg einsetzt.
Und das ist dann so ein Moment, wo mir bewusst wird, daß ich lebe.

