Wie heißt es doch so schön, manches weiß man erst zu schätzen, wenn es mal nicht zur Verfügung steht. Was bedeutet einkaufen? Rein ins Auto, mal kurz zum nächsten großen Einzelhändler des Vertrauens und wieder zurück. Aber was, wenn das Auto nicht da ist.
Wetter beobachten, Fahrrad raus (das Damenrad wegen Ablagekorb), richtige Klamotten wählen, an eine Möglichkeit denken, die erstandenen Sachen auch zu verstauen, in einem vermeintlich günstigen Moment losstrampeln, beim Einkauf die Menge beachten (es ist nur eine begrenzte Beladung möglich) und möglichst trocken wieder zurück kommen. Dabei darf man(n) sich dann ruhig etwas komisch fühlen, denn männlich sieht das irgendwie nicht aus.

Jetzt kann ich ruhigen Gewissens auch sagen, ich vermisse den kleinen Einzelhändler um die Ecke, bei dem man sich problemlos zu Fuß grundversorgern konnte.

