09 Mai 2008

Die Insel

Geschrieben von um 9:00 Uhr

Malediven, 12 Tage, eine Insel, kein PC, kein Fernseher, wie kann man so etwas aushalten. Ich war skeptisch.

19 14.02

“Unsere” Insel gleicht einem langgezogenen Oval und ist von feinem Sandstrand fast komplett umgeben. Die Inselmitte ist ursprünglich und recht dicht bewachsen. Von einer längsseite zur anderen sind es höchstens 300 Meter, die anderen beiden Seiten sind an der breitesten Stelle allerhöchstens 100 Meter von der einen zur anderen Wasserkante auseiander. Somit konnte man in der Inselmitte sowohl der einen als auch auf der anderen Seite das Wasser durch die Palmen erblicken.

Inselbebauung:
- 47 Srand- und Wasserbungalows, also passen höchstens ca.100 Gäste auf die Insel
- eine Bar, ein Restaurant, eine Rezeption mit jeweils offener Bauweise, also keine festen Wände
- ein Tauchzentrum, eine Boutique, ein Massageraum, eine Bibliothek.

Die kleinen Bungalows, aber auch die restlichen Gebäude passen sich wunderbar in die Vegetation ein.

23 11.32

Der typische Tag:
- Aufstehen
- Frühstücken
- Eincremen (Sonnenschutz)
- An Strand legen und lesen, zwischendurch spazieren gehen (einmal um die Insel)
- schwimmen, schnorcheln
- Mittagessen
- “Nachcremen”
- An Strand legen und lesen oder dösen, zwischendurch spazieren gehen (einmal um die Insel)
- schwimmen, schnorcheln
- An Strand legen und lesen, zwischendurch spazieren gehen (einmal um die Insel)
- An der Bar was trinken
- Sonnenuntergang schauen
- Duschen und Körperpflege
- In der Bar was trinken und ein Kartenspiel spielen
- Abendessen
- ggfs. Abendunterhaltung
- Ins Bett gehen

23 18.48

Die Alternativen:
- Tauchen
- Ausflüge, 2 pro Woche, einmal auf eine andere (einsame) Insel, bei der man auch nichts anderes macht als sonst (sonnen, lesen, schnorcheln), einmal zu einer “Einwohnerinsel”, um das Leben der Malediver ansatzweise mitzubekommen. Dort gibt es aber auch nicht großartig was zu sehen. Auf eigene Faust geht gar nicht, Einwohner- und Touri-Inseln sind grundsätzlich und vom Staat gewollt getrennt.

Das Wetter:
Niemals kühl, auch nicht nachts, öfter mal bewölkt, ab und zu auch mal ein Schauer. Nur der letzte Tag war total verregnet. Ab April gibt es keine 100 prozentige Sonnengarantie mehr, das haben wir gemerkt.

Das Fazit:
Ich habe nichts vermisst, bei anderen Urlauben schaut man öfter auf die Uhr, die Zeit vergeht überraschend schnell, richtig langweilig wird es nicht, sofern man gerne liest und schnorchelt.

21 19.02

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