28
Mrz
2008
Geschrieben von Micmox um 8:54 Uhr
Wer auf einem Wackelpudding steht (bildlich), der kann noch so schön stabilisiert werden, er bewegt sich trotzdem weiter. Wir müssen den Pudding versteifen, dann wird das schon wieder.
Trotzdem hat mir das heute morgen sehr gut getan, auch wenn man es nicht gleicht bemerkt, auch wenn ich undankbar erscheine. Für den Pudding braucht es nun mal etwas mehr Zeit.
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27
Mrz
2008
Geschrieben von Micmox um 20:47 Uhr
Pah, kaum gibt es in meinem erweiterten Umkreis 1 bis 2 bis 3 Fälle von “Unwohlsein”, schon schliesse ich mich aus Solidarität an.
*Ironie an* Ich bin begeistert *Ironie aus*
Wer schleicht sich denn da so langsam an? Wen darf ich offiziell begrüssen? Den gemeinen Schnupfen?
Wer oder Was auch immer, herzlich Willkommen.
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23
Mrz
2008
Geschrieben von Micmox um 20:48 Uhr
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20
Mrz
2008
Geschrieben von Micmox um 10:48 Uhr
*** gelöscht *** (Habe keine Lust mehr zum Rumjammern)
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18
Mrz
2008
Geschrieben von Micmox um 1:00 Uhr
Die Hoffnung sieht das, was noch nicht ist und sein wird.
Sie liebt das, was noch nicht ist und sein wird.
In der Zukunft der Zeit und der Ewigkeit.
Charles Pierre Péguy, (1873 – 1914), französischer Dramatiker
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17
Mrz
2008
Geschrieben von Micmox um 15:18 Uhr
Ich gehöre wohl doch eher einer großen Mehrheit an, wenn ich behaupte, dass ich überwiegend nicht glaube. Zwar bin ich getauft, konfirmiert und zahle nach wie vor Kirchensteuer, zwar freue ich mich über die freien Tage über Ostern und kann auch mit der österlichen Geschichte etwas anfangen, dass war es dann aber auch schon mit kirchlichem Bezug
Anders ist es mit dem Bezug zur jüngeren Geschichte, dieser ist realer, greifbarer und deshalb für mich interessanter.
Am gestrigen Sonntag bin ich, durch mein Interesse an deutscher Vergangenheit, der Kirche so nahe gekommen, wie schon lange nicht mehr. Der Auslöser war die Veranstaltung der Katholischen Kirchengemeinde St. Marien Hamburg-Bergedorf. Diese veranstaltet jährlich am Palmsonntag einen Ökumenischen Kreuzweg auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Neuengamme.
Das KZ liegt reichlich abgelegen, nur Wiesen und Felder so weit das Auge reicht. Es regnet in Strömen und es ist unangenehm kalt. Schon nach wenigen Minuten wird mir klar, die dünnen Schuhe waren trotz dicker Socken eine Fehlentscheidung. Der Kreuzweg beginnt, trotz des Wetters haben fast 100 Menschen den Weg heraus gefunden. Auf dem Gelände werden 9 Stationen abgelaufen, an jeder Station wird ein Text aus der Passion nach Markus, eine Beschreibung des Ortes mit Funktion innerhalb des KZ, ein Augenzeugenbericht aus der aktiven Zeit des KZ und ein Psalm vorgelesen. Diese Mischung und die Stimmung in Verbindung mit dem ungemütlichen Wetter macht das Ganze zu einem besonderen Erlebnis.
Nach zweieinhalb Stunden sitze ich wieder im Auto und lenke die warme Luft der Heizung auf die Füße, die nass und klamm sind. Im Vergleich zu den Leiden, die viele tausende Menschen an diesem Ort erdulden mußten (viele bis zum Tod durch Erschöpfung), sind zweieinhalb Stunden lang klamme Füße ein Witz.
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16
Mrz
2008
Geschrieben von Micmox um 2:22 Uhr
Es ist mal wieder Zeit für “The Doors”, laut. Und dann ein wenig Sundays (ihre Erste), genauso Laut, und am Besten wieder während man mit 180 über die Autobahn fährt.
Zeit kommt und Zeit geht, immer wieder und wieder, na und.
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15
Mrz
2008
Geschrieben von Micmox um 22:40 Uhr
Bad Day.
Wenn man rumgammelt und plötzlich in Zeitnot gerät, dann darf man sich nicht darüber aufregen. Selbst verursachter Stress ist der nervigste, und hochgradig überflüssig.
Wenn viele auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten, dann sollte jedem klar sein, dass die Unkonzentriertheit eines Einzelnen die Leistung aller schmälert.
Wenn zuviel abgepacktes Fleisch im Kühlschrank darauf warten, verzehrt zu werden, dann bedeutet das noch lange nicht, dass man alles auf einmal essen muß.
Good Night.
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