26 Jan 2008

Naturbursche

Geschrieben von um 8:11 Uhr

Ich schlafe bei offenen Fenster, ich brauche die frische Luft, ich muß fühlen, welche Jahreszeit gerade ist.

Geschlossene Räume sind für mich im Bett nur schwer zu ertragen, ich habe dabei das Gefühl, ich atme verbrauchte Luft und liege irgendwie steril.

Am schönsten ist es, wenn man die Natur richtig fühlt, wenn man den Wind hört, wenn er in den Blättern rauscht oder wenn man den Regen hört, wie er auf den aufgeweichten Boden fällt.

Die Kälte ist noch etwas besonderes, da sie einem sehr nahe kommt. Man nimmt sie nicht nur wahr, man spürt sie regelrecht, wenn sie einem an der Nase kitzelt, die fast als einziges noch aus der Bettdecke hervor schaut.

Man bekommt ein wundervolles geborgenes Gefühl. Draussen ist es rauh und unangenehm, man selber liegt warm und gemütlich.

Noch schöner wird es, wenn man dieses Geborgenheit mit jemanden teilen kann. Die Empfindungen werden verstärkt und es stellt sich ein Hochgefühl ein.

Gerade morgens, wenn man noch im Halbschlaf langsam in die wirkliche Welt zurückkommt, kann es nichts schöneres geben.

Kalte windige regnerische Tage können wundervoll beginnen.

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Kategorie » Micmox intern «

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Ein Pingback

  1. 17 Feb 2008

    Micmox » Wach

    um 01:00 via Pingback

    [...] wach, und jetzt sitze ich im Bett und tippe diesen Müll mit kalten Fingern (ich bin ja ein Naturbursche), und werde immer [...]

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